Frischer Badespaß im Rhüdener Freibad

Die Gäste beim Festakt anlässlich der Einweihung des neuen Kinderbeckens mit (von rechts) Andreas Thelen und Günter Lawes, vorn links Andreas Vogt, im Hintergrund ganz links Susanne Maryniok. (Foto: Koch)

Neues Kinderbecken der Öffentlichkeit übergeben / Auch Schaukel und Trampolin künftig fester Bestandteil

Am Sonntag wurde im Rahmen eines Tages der offenen Tür das neue Planschbecken des Freibades in Rhüden offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Damit ist eine Hauptattraktion des Bades wieder für alle kleinen Kinder frei zugänglich.
Wenn jemand baden geht, steht ihm meistens das Wasser bis zum Hals. Nicht so im neuen Kinderbecken, das der TSV Rhüden im vergangenen Oktober ohne Zuschüsse aus Eigenmitteln bauen ließ. Ein finanzieller Kraftakt, der mit großer Anstrengung dennoch zum Wohle der Bevölkerung gestemmt werden konnte. Das neue Becken, das das alte, kreisrunde, ablöst, hat eine eckige Grundform und weist eine gleichmäßige, sehr niedrige Tiefe aus. Dadurch können die Eltern ihre Kleinsten ohne Bedenken im blauen Nass spielen und baden lassen, das sich übrigens sehr rasch erwärmt.
Günther Lawes betonte in seiner Ansprache während des kleinen Festaktes vor den rund 20 Gästen, er als Freibad-Beauftragter sei stolz, dass der TSV die erforderlichen Mittel zur Schaffung dieser kleinen Bade-Oase bereitgestellt habe. Außerdem würdigte er das hohe und zugewandte Engagement von Andrea und Andreas Vogt, die seit einigen Jahren die Außenanlagen und den Kiosk in vorbildlicher Weise in Schuss halten. TSV-Vorsitzender Andreas Thelen unterstrich diesen Tenor und wünschte dem Freibad eine gedeihliche Zukunft.
Im Anschluss begaben sich die Gäste zum Kiosk und ließen sich durch frisches Grillgut und erfrischende Getränke zu familienfreundlichen Preisen verwöhnen. Nach und nach gesellten sich am Nachmittag noch Familien mit Kindern dazu und die Kleinen nahmen umgehend Besitz von ihrem neuen Neptun-Reich. Besonders positiv wurden die Bank-Absätze entlang der Beckenränder aufgenommen, die ein Sitzen ermöglichen, bei dem nur die Beine ins Wasser tauchen.
Für weitere Abwechslung sorgten die neu errichtete, zweisitzige Schaukel sowie ein neu aufgestelltes Trampolin. Beide Geräte werden auch künftig zum festen Bestandteil des Freibades gehören. Nur für den Tag der offenen Tür wurde noch die Hüpfburg der evangelischen Kirchengemeinde ausgeliehen. Susanne Maryniok hatte im Vorfeld dieses schönen Tages die Weichen für die Kinderbetreuung gestellt.
Im Laufe des lustigen Tages der offenen Tür fanden rund 80 Personen den Weg in das idyllisch gelegene und bestens gepflegte Bad und nutzten die langen, täglichen Öffnungszeiten von 7 bis 19 Uhr weidlich aus. Kinder bis vier Jahren haben grundsätzlich freien Eintritt. Darüber beträgt der Preis der Einzelkarte bis 15 Jahren gerade mal einen Euro. Danach werden 1,50 Euro „pro Nase“ fällig. Der Preis für die Saisonkarten ist ebenfalls moderat: Kinder werden mit 15 Euro, Erwachsene mit 25 Euro und Familien mit gerade mal 35 Euro zur Kasse gebeten. Durch die sichere Zuwegung über den Schulweg zur Grundschule können Kinder im entsprechenden Alter auch ohne Eltern den Weg ins Freibad und wieder nachhause finden. Das Hauptschwimmbecken ist ja von vornherein durch die Wassertiefe so konzipiert, dass auf einen Bademeister verzichtet werden kann. Wer Andreas Vogt näher kennt, weiß, dass er eines seiner beiden Adleraugen und eines seiner guten Ohren immer in Richtung Beckenrand und Wasser ausfährt. Dadurch ist die ohnehin schon gewährleistete Sicherheit noch um einen entscheidenden Faktor erhöht.