Für 2012 liegen schon viele Auftrittsangebote vor

Die Aktivposten der „singenden Gruppen“ wurden mit kleinen Präsenten bedacht.

Den Aktivposten der Jugend- und Heimatgruppe des Harzklub-Zweigvereins Seesen gedankt

Vor einigen Tagen trafen sich die „singenden Mitglieder“ der Gruppen des Harzklub-Zweigvereins Seesen zu ihrer Jahresversammlung. Heimatgruppenleiter Horst Schiller begrüßte seine Mitstreiter(innen) und resümierte die verflossenen zwölf Monate. Besonders erinnerte er an die Teilnahme am Landestrachtenfest in Winsen (Luhe), wo die Seesener Auftritte bestritten und am Umzug beteiligt waren. Sehr gut, meinte Schiller, sei auch die Jugendgruppe beim Walpurgisumzug in Bad Harzburg angekommen.
Die Jugend- und Heimatgruppe hat nach Angaben Schillers 2011 zahlreiche Auftritte in nah und fern durchabsolviert und dabei ungezählten Gästen die Harzer Folklore mit gekonnten Darbietungen näher gebracht.
Die Farben des HZV Seesen vertraten auch die Peitschenknaller , die zweimal in Wildemann und in Bad Harzburg separat separat Aktivitäten freisetzten. Zudem stellten die Peitschenknaller und der Birkenblattbläser in einer MDR-TV-Sendung mit den „Randfichten“ ihr Können unter Beweis.
Schiller rief im weiteren Verlauf seines Fazits auch die vereinsinternen Veranstaltungen ins Gedächtnis zurück. So auch den ausverkauften „Faslabend“m der unter dem Motto „Musikstunde“ stand. Leider sei das Jugendfest im wegen Starkregen ausgefallen; der Heimatnachmittag sei ebenfalls wetterbedingt fast abgesagt worden, doch er konnte noch eingeschänkt durchgeführt werden. Als Gast begrüßte der HZV den Volkstanzkreis Winsen (Luhe).
Auch das Betreuungsangebot für die Gruppen konnte sich laut Schiller sehen lassen. Die „Fahrt ins Blaue“führte zum Schiffshebewerk nach Scharnebeck und nach Lüneburg – ein kurzweiliger Ausflug.
Ohne Fleiß kein Preis: Die Jungs besuchten regelmäßig bei Peitschenknallerschulungen, in denen die Teilnehmer auch das Schlagen mit der Bullenpeitsche weiter optimieren konnten. Ferner standen für die Musikanten und die Glockenspielerinnen etliche interne Übungsstunden auf dem Stundenplan.
Während sich die Jugendgruppe zu 32 Übungsnachmittagen traf, kam die Heimatgruppe zu 46 Übungsabenden zusammen.
Eine Auswertung der Teilnahmen an den Übungsabenden und Auftritten der Heimatgruppe wurde – das ist schon gute Tradition geworden – vorgenommen, und für die meisten Anwesenheiten gab’s kleine Präsente. Auf den dritten Platz landeten Rosi Weber und Horst Schiller, und Marlene Illert belegte den 2. Platz. Den „Vogel“ schossen allerdingsThea Brauer und Horst Mittendorf ab, denn sie fehlten nicht ein einziges Mal. Da die Jugendlichen neben den Übungsnachmittagen teilweise auch an den Übungsabenden der „Großen“ und an Auftritten beteiligt waren, konnte an Anja Hartmann (96-mal anwesend) ein weiteres Präsent vergeben werden. Gerhard Oppermann wurde für besonderen Fleiß bei diversen Aufgaben geehrt, und überdies rückte Schiller Thea Brauer, die seit über 50 Jahren Akkordeon der Jugend- und Heimatgruppe Akkordeon spielt, ins rechte Licht.
Auch dem Chorleiter-Duett Renate Brauer und Martina Kalbfleisch (Heimatgruppe), sowie Antje Große (Jugendgruppe) galt Dank und Anerkennung; Schiller betonte, dass sie hervorragende Arbeit geleistet hätten. Dieses Lob adressierte er auch an Gabi und Jürgen Hartmann sowie Rita Hettling, die für organisatorischenAufgaben verantwortlich zeichneten.
Der Heimatgruppenleiter bedankte sich im Übrigen bei allen Warten, die neuerlich uneigennützig gewirkt und so zu einem sehr erfolgreichen letzten Jahr beigetragen hätten.
Wie Horst Schiller ab­schließend mitteilte, lägen für 2012 schon wieder zahlreiche Auftrittsangebote vor und über weitere werde in Kürze verhandelt.