Für Gewohnheitsparker kann es teuer werden

Gute Sitte in der Innenstadt: über Jahrzehnte konnten Autofahrer in der Jacobsonstraße und Co. auch entgegen der Fahrtrichtung parken. Das ist aber inzwischen verboten und wird mit einem Verwarngeld in Höhe von 15 Euro geahndet.

In der Innenstadt werden Falschparker verstärkt zur Kasse gebeten / Regelungen schon vor Monaten geändert

Offensichtlich ist die Gewohnheit bei vielen Autofahrern, die die Seesener Innenstadt besuchen stärker ausgeprägt als das Beachten der geltenden Straßenverkehrsordnung. Im Zentrum der Sehusastadt hagelt es aktuell nämlich Verwarngelder ohne Ende. Das mag zwar gut fürs angespannte Stadtsäckel sein, die Autofahrer wird es aber vermutlich arg nerven.
Worum geht’s? Über viele Jahre war es in der Seesener Innenstadt, insbesondere in Jacobson- und Poststraße entgegen jeglicher Ratio üblich, dass an den Straßenrändern je nach Lust und Laune geparkt werden konnte. Dabei spielte es keine Rolle ob man entgegen oder in Fahrtrichtung parkte, in der Hauptsache ging es immer nur darum einen möglichst geschäftsnahen Stellplatz für sein Vehikel zu ergattern. Die Ordnungshüter haben sich zur Freude der Verkehrsteilnehmer nicht daran gestört, sie hatten auch keinen Grund dafür, denn in der Seesener Innenstadt galten über Jahrzehnte Straßenverkehrsregelungen, die mit der Realität des Gesetzgebers nicht immer kongruent liefen.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der heutigen Ausgabe.