Gabriel zu erneuter Kandidatur bereit

Sigmar Gabriel (2. von links) ist im Jahr 2005 erstmals direkt für den Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel-Vorharz in den Deutschen Bundestag gewählt worden. In diesem Jahr will er wieder antreten, das erklärte er in einem Gespräch mit den drei Unterbezirksvorsitzenden.

Letztes Wort für die Bundestagswahlkandidatur haben die Abgeordneten am 15. März in Wolfenbüttel

Bei der Bundestagswahl im September 2017 setzt die SPD im Wahlkreis 49 erneut auf Sigmar Gabriel.

In einem gemeinsamen Gespräch mit den Unterbezirksvorsitzenden Michael Letter (Salzgitter), Marcus Bosse (Wolfenbüttel) und Petra Emmerich-Kopatsch (Goslar) erklärte Gabriel seine Bereitschaft, erneut als SPD-Kandidat im Wahlkreis anzutreten. Das letzte Wort haben die SPD-Delegierten aus der Region; am Mittwoch, 15. März, findet in der Lindenhalle in Wolfenbüttel die offizielle Nominierungskonferenz des Bundestagskandidaten statt. Neben zahlreichen Ortsvereinen haben sich auch schon die Unterbezirksvorstände aus Salzgitter und Wolfenbüttel für Gabriel ausgesprochen.
Die drei Unterbezirksvorsitzenden äußerten sich nach dem Gespräch sehr zufrieden und erleichtert über die Entscheidung: „Sigmar Gabriel vertritt trotz seiner Mehrfachbelastung als Parteivorsitzender und Minister die Anliegen unserer Heimat mit voller Energie", so Michael Letter. „Auf Sigmar Gabriel kann man sich verlassen, sein Wort hat Gewicht in Berlin", meinte Marcus Bosse. „Niemand kann unsere Interessen besser und wirkungsvoller vertreten", erklärte Petra Emmerich-Kopatsch. „Natürlich kann er nicht bei jedem Schützenfest und jeder Veranstaltung vor Ort sein; aber wir denken, dafür haben unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger ein gutes Gespür und viel Verständnis", waren sich die drei Unterbezirksvorsitzenden einig.
Gabriel ist im Jahr 2005 erstmals direkt für den Wahlkreis Salzgitter-Wolfenbüttel-Vorharz in den Deutschen Bundestag gewählt worden. Bei den Wahlen 2009 wiederholte er seinen Erfolg mit 44,9 Prozent der Erststimmen, vier Jahre später entschieden sich sogar 46,6 Prozent der Wählerinnen und Wähler für ihn.