Geduldsprobe für Münchehof und Herrhausen

Die Baustelle auf der „Harzschnellstraße“ bei Münchehof geht am kommenden Montag in die zweite Phase. (Foto: Strache)

Der zweite Bauabschnitt auf der „Harzschnellstraße“ beginnt am kommenden Montag

Von Maximilian Strache,
Münchehof

Die Bewohner von Münchehof und Herrhausen werden sich in den nächsten Wochen ein dickes Fell und im Zweifel auch eine Hand voll Ohrenstöpsel zulegen müssen, da auf sie in den nächsten Wochen eine Menge Pkw- und Schwerlastverkehr zurollt.
Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Goslar, in einer Pressemeldung mitteilt, sind die Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt auf der „Harzschnellstraße“ (B 243), Richtungsfahrbahn von Osterode nach Seesen, nahezu abgeschlossen. Der Abschnitt soll in Kürze wieder für den Verkehr freigeben werden.
Doch bereits am kommenden Montag, 20. August, werden die Arbeiten im nächsten Bauabschnitt beginnen. Der zweite Bauabschnitt wird sich von der Auffahrt „Münchehof“ bis kurz hinter der Tankstelle (HEM) erstrecken. Für die Einwohner der Seesener Ortsteile Münchehof und Herrhausen bedeutet dies jede Menge zusätzlichen Verkehr, da die Umleitungsstrecke im zweiten Bauabschnitt über die Abfahrt „Münchehof“ (B 242) durch die Ortschaft Münchehof bis Herrhausen, und von dort über die Kreisstraße 58 und 61 zur Anschlussstelle „Hammerhäuser Mühle“ führt. Die Tankstelle ist während der gesamten Bauarbeiten nicht erreichbar.
Der zweite Bauabschnitt soll Ende September fertiggestellt sein. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die zweite Baumaßnahme auf rund 1,9 Millionen Euro. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Goslar, kann witterungsbedingte Verzögerungen bei dem aktuellen Bauvorhaben nicht ausschließen. Deshalb bittet die Behörde schon jetzt alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis und Geduld.
Für die Seesener könnten die nächsten Wochen und Monate sich zu einer Geduldsprobe entwickeln. Neben dem vergleichsweise kleinen Ausbauprojekt der „Harzschnellstraße“ steht die Großbaustelle der A 7-Erweiterung vor der Tür.