Geheime Botschaften und Verschlüsselungen

Am Jacobson-Gymnasium wurde das Projekt „Geheimcodes von Caesar bis James Bond“ durchgeführt

Angesichts der aktuellen Vorkommnisse sollte man sich vielleicht überlegen, ob man so manches nicht vor den gierigen Augen und Ohren der Geheimdienste schützen sollte. In diesem Sinne fehlte es dem Projekt „Geheimcodes von Caesar bis James Bond“ nicht an aktuellem Anlass. Allerdings war den dazu ins Jacobson-Gymnasium eingeladenen Grundschülern die Welt der großen Politik eher weniger wichtig, als der Spaß daran, sich in drei verschiedenen historischen Verschlüsselungstechniken knobelnd auszuprobieren. Die fünf Achtklässler des Seesener Gymnasiums, Marie Ahrens, Niklas Kraemer, Julius Matz, Sara Paruschkewitz und Anke Hillmer, vermittelten den Schülern der Grundschulen aus Rhüden und Münchehof die hierfür notwendigen Kenntnisse. Um das Interesse der Viertklässler für dieses Thema zu wecken, führten sie ihren Gästen in drei kurzen Szenen die Verschlüsselungstechniken eingebettet in kurzen Theaterszenen vor. In den darauffolgenden Workshops testeten die Grundschüler die Techniken namens Skytale, Caesar-Chiffre und Visuelle Kryptografie aus.
Die Gymnasiasten haben diesen Projekttag im Rahmen einer freiwilligen AG zusammen mit ihren Mathematik-Lehrern Thomas Lange und Sören Brink in ihrer Freizeit vorbereitet. Aktionen wie diese, die unter dem Motto „Schüler helfen Schüler“ stehen, sollen zukünftig regelmäßig wiederholt werden. Gerade für die Besucher aus den vierten Klassen bietet sich hierbei eine erste Möglichkeit „Gymnasialluft“ zu schnuppern. Außerdem ergibt sich für die Schüler des Jacobson-Gymnasiums die Gelegenheit, Engagement über den Unterricht hinaus zu entwickeln und Verantwortung für jüngere Schüler zu übernehmen. kür