Gelungener Ausflug der Kinderkirche

Viel Spaß hatte die Kinder während ihres Ausfluges, der sie nach Einbeck führte.
 
Daumen hoch! Propst Thomas Gleicher ließ es sich nicht nehmen, beim Ausflug der Kinderkirche der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Seesen teilzunehmen.

Gemeinsam mit Propst Thomas Gleicher ging es nach Einbeck

Große Freude und Zufriedenheit herrschte bei den Kindern und bei ihren Begleitern über den gelungenen Ausflug der Kinderkirche von der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Seesen. Dass dieses der zahlenmäßig größte Kindergottesdienst in der gesamten Landeskirche ist, das konnte man schon vor der Abfahrt auf dem Bahnhof sehen. Obgleich etwa ein Viertel der Kinder wegen einer Schulveranstaltung der Grundschule am Schildberg nicht an der Fahrt teilnehmen konnten, füllte sich der Bahnhof vor der Abfahrt des Zuges mehr und mehr. Schließlich waren es 81 Leute, die an dem Ausflug teilgenommen haben.
Besonders groß war die Freude, als die Kinder bemerkten, dass sich auch Propst Thomas Gleicher unter die Reisenden gemischt hatte. Dieses hat sich als großer Gewinn erwiesen, denn der Propst nutzte den ganzen Tag, den er mit den Kindern und mit ihren Eltern verbrachte, mit vielen guten Gesprächen, durch die man sich gegenseitig besser kennenlernen konnte. Bei diesen vielen Gesprächen widmete er sich besonders auch den Kindern. So lernten beide Seiten viel voneinander. Abschließend zeigte sich der Propst hocherfreut, dass es in seiner Heimatgemeinde einen solch gut florierenden Kindergottesdienst gibt, denn die jetzigen Kinder werden es später einmal sein, die den christlichen Glauben im Bewusstsein hochhalten werden. Anerkennung zollte er dabei auch der Diakonin Andrea Redeker und ihrem Helferteam für die von ihnen regelmäßig geleisteten Arbeiten zum Wohle der Kinder und der Kirche.
Der Ausflug führte zu dem stillgelegten Bahnhof nach Einbeck. Doch wie es so schön heißt, war die Strecke schon das Ziel. Weil sicherlich viele der Kinder noch nie eine Bahnfahrt gemacht hatten, entschloss sich das Team dazu, die Anreise mit der Bahn zu gestalten. Bis nach Salzderhelden fuhr die Gruppe mit einer normalen Regionalbahn. Hier wartete dann schon ein Sondertriebwagen der Ilmetalbahn auf die Seesener, um sie durch das frühlingshafte grüne Ilmetal nach Einbeck zu bringen.
Schon am frühen Morgen hatten sich einige der Helfer auf den Weg gemacht, um den Kindern hier einen freundlichen Empfang zu bereiten. Da waren ausreichend viele Tische und Bänke nach Einbeck gefahren worden, waren knackige Würstchen schon heiß gemacht und warmer Kaffee wartete in mehreren Großkannen auch schon auf die Begleiter der Kinder. Zu den Würstchen gab es auch noch wohlschmeckenden Nudel- oder Kartoffelsalat und für die Kinder waren noch ausreichend viele Wasser- und Fruchtsaftgetränke mitgenommen worden. Dabei war alles so großzügig geplant worden, dass wirklich jeder gesättigt wieder vom Tisch aufstehen konnte.
Danach dauerte es doch einige Zeit, bis Lukas Lender von den Kindern die sorgfältig auf dem Bahnhofsgelände versteckte Schatzkiste gefunden hatte. Groß war die Freude bei den Kinder, als Andrea Redeker anschließend die Kiste öffnete und viele goldglitzernde Schätze zum Vorschein kamen.
Doch kaum hatte sich die Erregung wieder gelegt, da gab es eine weitere Überraschung für die Kinder. Der den meisten Seesenern bekannte Clown Figaro zeigte sich für die Kinder unerwartet auf dem Einbecker Bahnhofsgelände. Da er auch seine Requisiten mitgebracht hatte, war die Freude bei den Ausflüglern besonders groß. Für den Clown gab es jetzt kein Wegkommen mehr. So spulte er sein Programm mit viel Herz vor den Kindern ab.
Nachdem er die Kinder mit nicht enden wollenden Späßen unterhalten hatte, bastelte er mit gekonnten Handgriffen aus Luftballonstreifen so viele Figuren, bis jedes Kind eine mit nach Hause nehmen konnte. Es hat ja keiner gesehen, aber einige Kinder sollen sich dem Vernehmen nach, gleich mehrfach beim Figaro in die Wartereihe eingereiht haben. Inzwischen hatte der Propst für die Kinder auch noch eine letzte Überraschung parat. Jedes der Kinderkirchen-Kinder durfte sich aus den Händen des Propstes mit Süßigkeiten eindecken.
Als sich dann ein riesengroßer Kreis auf dem Bahnhof gebildet hatte und das von der Kinderkirche her bekannte Abschlusslied „Tschüss, mach’s gut“ getanzt und gesungen worden war, sowie „das Vaterunser“ gebetet und der Segen gesprochen worden war, da fuhr auch schon bald der Triebwagen der Ilmetalbahn langsam auf den Bahnhof ein, um die Kinder nach Salzderhelden zu bringen.
Von hier aus brachte sie ein planmäßiger Zug wieder nach Seesen. Das Schönste vom Ausflug vielleicht ganz zum Schluss: Das Wetter hielt sich an diesem Tag trotz aller schlechten Voraussagen prächtig.