Generalsekretär Ulf Thiele: „Wo die CDU regiert, geht es den Menschen besser!”

Landtagsabgeordneter Rudolf Götz und Bundestagsabgeordneter Uwe Lagosky zeigten sich in bestern Laune beim Festakt anlässlich des 70. Geburtstags der CDU Seesen.

70 Jahre Christdemokratie in Seesen: Festakt, Reden und Ehrungen im Bürgerhaus

Mit dem Singen der Nationalhymne endete am Mittwochabend der offizielle Festakt „70 Jahre CDU in Seesen“.

Auf den Tag genau sieben Jahrzehnte nach der Geburtstunde feierten die Christdemokraten im Bürgerhaus den runden Geburtstag, nachdem am 6. April 1946 mit einer 1. Großkundgebung in den Saalbau-Lichtspielen die Christlich-Demokratische Union im Vorharz nach den Irrungen und Wirrungen der Zeit nach der Stunde Null zum Ende des Zweiten Weltkrieges die Ortsgruppe Seesen ihre politische Arbeit aufnahm.
70 Jahre später stellt die CDU die Bundeskanzlerin und auch in Seesen hat die Partei die Ratsmehrheit. Damit das möglichst so bleibt, schwor der niedersächsische CDU-Generalsekretär Ulf Thiele die Christdemokraten im großen Saal des Bürgerhauses am Ende seiner Festrede ein. „Unsere Kommunen sind das Rückgrat der Partei.” Am Ende schloss er mit den Worten: „Wo die CDU regiert, geht es den Menschen besser!”
Nach der Begrüßung durch die Stadtverbandsvorsitzende Sabine Wendt aus Münchehof folgten Grußworte von Bürgermeister Erik Homann, dem Bundestagsabgeordneten Uwe Lagosky und natürlich auch von Rudolf Götz, CDU-Mitglied im Landtag. In seinem Wortbeitrag skizzierte er anhand von Namen und Persönlichkeiten der CDU Zeitabschnitte und die Entwicklungen der Partei. Angefangen von Vincent Hoppe über Persönlichkeiten wie Ex-Bürgermeister Hans Röbbel, Fotografenmeister Erich Dierks, Gerhard Schüttrumpf, Joachim Heermann und Wolfgang Pförtner bis hin zu noch Aktiven Politikern wie Jürgen Ebert, um nur einige zu nennen, ließ Götz die sieben Jahrzehnte CDU Revue passieren. Er selbst kündigte an, „mal eine kleine Chronik verfassen zu wollen“.
Hauptredner des Abends war dann aber zweifellos Ulf Thiele, der rhetorisch geschliffen und immer auch eloquent tief in die Strukturen und das Selbstverständnis der Christdemokratie eintauchte. Rund 30 Minuten währte seine Rede, die Einblicke in die Landespolitik, die Schulpolitik, die kommunalen Finanzen, aber auch in die Flüchtlingskrise und das Ehrenamt gab.
Danach war der Zeitpunkt gekommen, langjährige Parteimitglieder mit Urkunden und Präsenten zu ehren. Darüber wird der „Beobachter” in einer der nächsten Ausgaben berichten. Was folgte, war das Singen der Nationalhymne, die Schlussworte der Stadtverbandsvorsitzenden Sabine Wendt und ein feierlicher Abend bei Getränken, Imbiss und vielen politischen Gesprächen.