Gold-Status für hervorragende Hygiene

Freuen sich über das Gold-Zertifikat für die Schildautal-Kliniken (von links): Prof. Dr. med. Jan Rudolf Ortlepp (Ärztlicher Direktor), Katrin Mittendorf-Oberbeck (Hygienefachkraft) und Geschäftsführer Stefan Menzel. (Foto: Asklepios Klinik Schildautal)

„Aktion saubere Hände“: Höchste Auszeichnung für Asklepios Kliniken Schildautal

Die bestmögliche Händehygiene steht im Mittelpunkt der Patientensicherheit in einem Krankenhaus: Die „Aktion Saubere Hände“, eine nationale Kampagne, die sich für eine optimale Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen einsetzt, hat die Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen jetzt mit dem begehrten „Zertifikat Gold“ ausgezeichnet.

Für Kliniken, die sich besonders stringent mit der Händedesinfektion befassen, gibt es drei Zertifikate der Auszeichnung: Bronze, Silber und Gold. Bislang hatten die Asklepios Kliniken Schildautal schon das Silber-Zertifikat. Zur Einordnung: Von den etwa 2000 deutschen Krankenhäusern in Deutschland haben nur weniger als 20 Prozent das Zertifikat Bronze, weniger als fünf Prozent das Zertifikat Silber und bundesweit nur eine Spitzengruppe von rund einem Prozent der Kliniken ein gültiges Zertifikat Gold.
Ausgezeichnet wurde das Hygieneteam um die Krankenhaushygienikerin Karen Scholze mit den Hygienefachkräften Katrin Mittendorf-Oberbeck und Andreas Tappe unter Leitung des Ärztlichen Direktors der Kliniken, Prof. Dr. med. Jan Rudolf Ortlepp – für ihre Verdienste, kontinuierlich und nachhaltig die Händedesinfektion verbessert zu haben. „Erst Silber, jetzt Gold, unsere Mitarbeiter können stolz sein auf diese hohe Aufzeichnung“, freut sich Schildautal-Kliniken-Geschäftsführer Stefan Menzel.
Das Team der Krankenhaushygiene arbeitet in den Schildautal-Kliniken seit mehreren Jahren intensiv daran, die Händehygiene zu optimieren, so steht sie beispielsweise allen Mitarbeitern mit Rat und Tat, mit intensiven Schulungen zur Seite. Seit Jahren ist Seesen führend in der Anzahl der aufgestellten Händedesinfektionsspender: Auf den Intensivstationen der Kliniken sind pro Bettplatz drei bis vier Desinfektionsspender installiert, auf den Normalstationen pro Bettplatz mindestens einer. Insgesamt sind die Asklepios Kliniken Schildautal mit etwa 1500 Spendergeräten ausgestattet, davon sind 1100 Desinfektionsspender und 400 Waschlotionsspender. Durch den kurzen Weg zu den Spenderaufstellern werden mehr Händedesinfektionen durchgeführt. Dieses unterstützt den hohen Verbrauch an Händedesinfektionsmitteln zum Schutz der Patienten.
„Studien zeigen, dass durch sorgfältige Händedesinfektion Krankenhausinfektionen signifikant reduziert werden können. Wir freuen uns, dass unsere Leistungen jetzt mit dem Gold-Status honoriert wurden, das motiviert uns weiterhin sehr“, sagt Prof. Dr. med. Jan Rudolf Ortlepp, Ärztlicher Direktor der Asklepios Kliniken Schildautal. Es sei ein steter Verbesserungsprozess, bei dem man nie in den Anstrengungen nachlassen dürfe, so Prof. Ortlepp.
Jährlich lassen sich die Asklepios-Kliniken durch die „Aktion Saubere Hände“ zertifizieren. Damit wird deutschlandweit das besondere Engagement bezüglich Qualität und Nachhaltigkeit der Händehygiene in Krankenhäusern ausgezeichnet. Bewertet wurden unter anderem die Ausstattung und Fortbildungen auf dem Gebiet der Händedesinfektion sowie die Entwicklung, wie häufig Händedesinfektion in der jeweiligen Klinik auftreten. Die bundesweite Kampagne „Aktion Saubere Hände“ wurde am 1. Januar 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, vom Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. ins Leben gerufen. Die Aktion verfolgt das Ziel, das Verhalten bei der Händedesinfektion in deutschen Kliniken nachhaltig zu verbessern.