Große Welle der Hilfsbereitschaft

Schon am Freitagvormittag türmten sich Kartons und Säcke in der Lagerhalle der „Alten Nudelei“.

Hilfstransport für Rauna: Kirchliche Lettlandhilfe dankt Seesenern für Unterstützung

Selbst die Verantwortlichen der Kirchlichen Lettlandhilfe staunen immer wieder aufs Neue, wie groß die Hilfsbereitschaft der Seesener ist. Mit Blick auf die jüngste Sammlung für den anstehenden Hilfsgütertransport nach Rauna ging es ihnen nicht anders. Eigentlich wollten die fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Punkt 9 Uhr am vergangenen Freitag die Tore der ehemaligen Teigwarenfabrik an der Bismarckstraße – im Volksmund als „Alte Nudelei“ bekannt – öffnen. Doch schon lange vor der Zeit hieß es Ärmel hochkrempeln und anpacken.
Einige spendenfreudige Seesener waren nämlich bereits mit ersten Großtransporten an Hilfsgütern eingetrudelt und begehrten Einlass. Bis zur Mittagsstunde ging es so munter im Takt weiter, und auch den Samstagvormittag nutzten viele noch, um einen persönlichen Beitrag zu leisten, die Not in der lettischen Patengemeinde ein wenig zu lindern. Mit anderen Worten: In kürzester Zeit hatten sich in der Halle Säcke und Kartons zu stattlichen Bergen aufgetürmt.
In Rauna freut man sich bereits riesig auf die Hilfe aus Seesen. Der Lastwagen wird sich schon bald auf den Weg machen. Um die Kosten so gering wie möglich zu halten, wird wieder die Rückfahrt einer Spedition nach Rauna genutzt, die ansonsten eine Leerfahrt wäre. Das kostet zwar immer noch „genug“, ist doch aber deutlich günstiger als ein eigens organisierter Transport.
Zuvor muss der Lkw natürlich noch beladen werden. Bereits in Kürze werden Mitglieder und Helfer der Kirchlichen Lettlandhilfe daher abermals in die Hände spucken. Renate Hoppe von der Lettlandhilfe bedankte sich noch einmal ausdrücklich bei den Seesenern für die Spendenbereitschaft sowie bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für deren Engagement.