Großkontrolle der Polizei am „Ziegenberg“

Auch ein Drogenspürhund wurde bei der Kontrolle eingesetzt – und fündig. (Foto: Knoblich)

150 Fahrzeuge gestoppt / Alkohol- und Drogendelikte im Fokus / „Endstation“ für vier Fahrzeugführer

Seesen (bo). Am Mittwoch, in der Zeit von 14 bis 20 Uhr, führte die Polizei Seesen mit Unterstützung durch Beamte der Dienststellen Goslar, Langelsheim und Braunlage sowie einer Beamtin mit ihrem Diensthund aus Braunschweig an der B 243, genauer: auf dem Parkplatz Ziegenberg, eine Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt „Alkohol- und Drogendelikte im Straßenverkehr“ durch.
Der gesamte Fahrzeugverkehr in Richtung Osterode wurde überwacht und auffällige Fahrzeugführer auf dem Parkplatz einer intensiven Kontrolle unterzogen. Insgesamt handelte es sich dabei um rund 150 Fahrzeuge aller Art. 24 Personen mussten im Rahmen der Kontrolle einen Drogen- beziehungsweise Alkotest durchführen. Zwei Fahrzeugführern wurden nach dem Test auch Blutproben entnommen, da der Verdacht der Drogenbeeinflussung bestand. Gegen sie wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es handelt sich dabei um einen 19-jährigen Pkw-Fahrer aus Badenhausen sowie einen 25-jährigen Pkw-Fahrer aus Bad Wildungen. Vier kontrollierte Personen erwartet nunmehr ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, da bei ihnen entsprechende Substanzen aufgefunden wurden.
Darüber hinaus stellten die Beamten fest, dass zwei Fahrzeugführer nicht im Besitz eines Führerscheins waren, so dass gegen sie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt wird. Zwei Personen wurden zunächst festgenommen, da gegen sie Haftbefehle bestanden. Erst nach Zahlung des erforderlichen Geldbetrages konnten diese ihren Weg fortsetzen.
In vier Fällen mussten die Beamten auch die Weiterfahrt der Fahrzeugführer untersagen, so dass diese ihre Fahrzeuge stehen lassen mussten. Weitere Auffälligkeiten wurden mit einem Verwarnungsgeld geahndet.
„Das Fahren unter Alkohol- oder/und Drogeneinfluss stellt nach wie vor eine der Hauptunfallursachen dar. Das Ergebnis der Kontrolle zeigt einmal mehr, dass diesem Kreis von Verkehrsteilnehmern zu jeder Zeit und an jedem Ort unterwegs ist und Unfälle verursachrt. Daher müssen und werden solche Schwerpunktkontrollen durch die Polizei auch weiterhin durchgeführt“, betonte ein Sprecher der Polizei.