Großraumschwertransporte sorgen erneut für A7-Chaos

Die Verkehrsteilnehmer wurden aufgrund einer Vollsperrung in der Nacht von Montag auf Dienstag einmal mehr auf eine Geduldsprobe gestellt.

49-Jähriger Fahrer fährt gegen Brückenbauwerk / Vollsperrung in Richtung Hannover / Verkehr umgeleitet

Seesen / Rhüden (uk). Ein Konvoi von insgesamt drei Großraumschwertransporten befuhr in der Nacht zu Dienstag, gegen 2.20 Uhr, den  Baustellenbereich auf der Autobahn A7 zwischen der Anschlussstelle Rhüden und der Anschlussstelle Derneburg in Fahrtrichtung Hannover. Der 49-jährige Führer des ersten Fahrzeugs mit einer Gesamthöhe von 4,58 Metern stieß dabei mit seiner Ladung (Kabelrolle) gegen ein Brückenbauwerk, in diesem Fall gegen die Überführung der A 39 am Autobahndreieck Salzgitter, und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. Da die andere Fahrspur durch Bauarbeiten gesperrt war, wurde der Verkehr in Fahrtrichtung Hannover an der Anschlussstelle Rhüden auf die U 21 abgeleitet. Erst um 9.30 Uhr konnten die Großraumschwertransporte – nach Prüfung der Brückenhöhen – zur T&R-Anlage Hildesheimer Börde begleitet werden. Die betroffene Brücke wurde auf Schäden überprüft, lose Betonteile wurden entfernt. Der Schaden beträgt laut Angaben eines Polizeisprechers zirka 5000 Euro.  Die Vollsperrung der Fahrtrichtung Hannover wurde dann gegen 11 Uhr aufgehoben. In Richtung Hannover staute sich der Verkehr bis zu einer Länge von zehn Kilometern. Da zahlreiche Autofahrer bereits an der Abfahrt Seesen die Autobahn verließen, war auch im Bereich der Ortsdurchfahrt ein hohes Verkehrsaufkommen festzustellen. Zeitweise ging es auch hier nur im Schneckentempo vorwärts.