Grünes Licht fürs Regionale Entwicklungskonzept

Hier diskutieren Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zur Entwicklung des REG im Seesener Bürgerhaus über geeignete Maßnahmen, die im Zuge des Regionalmanagements umgesetzt werden könnten.

Rat der Stadt Seesen stimmt Bewerbung um Aufnahme in das Leader-Programm zu / Im Erfolgsfall winken 2,4 Millionen Euro

Der Rat der Stadt Seesen hat sich in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig für das Regionale Entwicklungs-Konzept (REK) Westharz ausgesprochen. Auf Grundlage dieses Konzeptes wird sich Seesen zusammen mit den Städten Langelsheim und Braunlage sowie der Samtgemeinde Oberharz (ab dem Jahreswechsel Gemeinde Oberharz) um die Anerkennung als Leader-Region und vorsorglich gleichzeitig als ILE-Region bewerben.

Sollten die zuständigen Gremien auf Landesebene dem Antrag auf Aufnahme in das angestrebte Leader-Programm zustimmen, kann die Region Westharz in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 mit Fördermitteln in Höhe von 2,4 Millionen Euro rechnen. Das Regionalmanagement wird wie auch schon in der abgelaufenen EU-Förderperiode weiter in den Händen der Büros „mensch&Region“ und „Aland“ aus Hannover liegen. Für eine fristgerechte Bewerbung muss das in den vergangenen Monaten erarbeitete Entwicklungskonzept bis spätestens zum 10. Januar in Hannover vorliegen. Mit einer Entscheidung ist laut Aussage der Regionalmanager nicht vor Mai kommenden Jahres zu rechnen.
Das Regionale Entwicklungskonzept deckt verschiedene Handlungsfelder ab, die im Kern um Themen wie „Dorfentwicklung und Versorgung“, „Land- und Forstwirtschaft, Klima und Erneuerbare Energien“, „Tourismus und Naherholung“ sowie „Soziales und Gesundheit“ kreisen. Die regionale Entwicklung begreifen die Akteure aus der Kommunalpolitik als große Chance, einigen Auswirkungen des demografischen Wandels entgegenzutreten. Bürgermeister Erik Homann: „Das Regionalmanagement hat große Bedeutung, da sich durch die Teilnahme an derartigen Programmen Fördermittel generieren lassen, die sonst nicht zur Verfügung stehen.“