Hanna Kopischke tritt für SPD bei Bürgermeisterwahl an

Blumen vom SPD-OV-Vorstand für Hanna Kopischke.

BBS-Rektorin erhält bereits im ersten Wahlgang 49 von 75 Stimmen

Seesen (G.J.).Die Sozialdemokraten im SPD-Ortsverein Seesen haben ihre Entscheidung am Dienstagabend im „Ratskeller“ gefällt: Hanna Kopischke wird 2011 bei der Bürgermeisterwahl in der Vorharzstadt antreten. Bereits im ersten Wahlgang setzte sich die Ex-Seesenerin, die derzeit als Rektorin der Berufsbildenden Schulen in Bad Harzburg verantwortlich zeichnet, gegen die Mitbewerber Michael Conzen und Toni Krummacker durch.
Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Michaela Meyer konnte zur Kandidatenwahl 75 Mitglieder begrüßen, unter ihnen auch Seesens Bürgermeister Hubert Jahns, dessen Amtszeit bekanntlich im September des nächsten Jahres abläuft. Einen besonderen Willkommensgruß entbot sie der SPD-Landtagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch.
Nach den üblichen Regularien hatten die Bewerber um das Bürgermeisteramt das Wort. Zur Wahl stellten sich Hanna Kopischke (Bad Harzburg), Michael Conzen (Ildehausen) und Tino Krummacker (Bornhausen). Bevor die Mitglieder ihr Votum abgaben, hatten die „Kandidaten“ Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und ihre Zielsetzungen respektive Visionen ins rechte Licht zu rücken.
Hanna Kopischke („Ich bin eine Powerfrau!“) will sich unter anderem für eine Gesamtschule für Seesen stark machen und das Ehrenamt fördern, Tino Krummacker (Vorsitzender der SPD-Abteilung Bornhausen) plädierte für die verstärkte Nutzung von EU-Fördermitteln, von denen auch Industrie und Handel profitieren könnten, und Michael Conzen (Vorsitzender des TSC Ildehausen) schließlich nannte als Ziele beispielsweise die Ausweisung einer Ganztagsgrundschule sowie die Optimierung der Wirtschaftsförderung.
Die Abstimmung ergab folgendes Resultat: Von den 75 gültigen Stimmen entfielen 49 auf Hanna Kopischke, 21 auf Michael Conzen und fünf auf Tino Krummacker.
Michaela Meyer gratulierte Hanna Kopischke im Namen des gesamten Ortsvereins mit einem Blumenstrauß, und sicherte ihr die volle Unterstützung während des Wahlkampfs zu. Sie vergaß aber auch nicht, sich bei den unterlegenen Bewerbern für ihre Bereitschaft, für die SPD zu kandidieren, zu bedanken. Petra Emmerich-Kopatsch gratulierte Hanna Kopischke im Namen des Unterbezirks Goslar ebenfalls und verwies darauf, dass nur wenige Ortsvereine in der glücklichen Lage seien, aus drei qualifizierten Bewerber/innen aus den eigenen Reihen auswählen zu können. Die Landtagsabgeordnete machte deutlich, dass Bürgermeister Hubert Jahns „große Schuhtritte“ hinterlasse – er habe in seiner Amtszeit eine „exzellente Arbeit“ geleistet.