Harzhorn-Guides beim Heimatverein

Wann? 01.09.2011 20:00 Uhr

Wo? Dorfgemeinschaftshaus Münchehof, Am Sweenhof 1, 38723 Seesen DE
Freilegen eines römischen Sandalennagels durch eine Studentin. (Foto: bo)
Seesen: Dorfgemeinschaftshaus Münchehof |

Münchehöfer widmen dem Harzhorn eine eigene Vortragsveranstaltung

Münchehof (Pe). Vor mittlerweile mehr als zwei Jahren wurde das römisch-germanische Schlachtfeld am Harzhorn im Landkreis Northeim in der Nähe von Ildehausen entdeckt. In der Zwischenzeit haben umfangreiche Prospektionen und archäologische Ausgrabungen stattgefunden, die durch ein Forschungsförderungsprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim gefördert wurden.
Die Wissenschaft kann nunmehr ein Bild von dem Geschehen auf dem Harzhorn zeichnen und somit umfangreiche Informationen von den Ereignissen des kriegerischen Aufeinandertreffens der römischen und germanischen Kampfverbände um 235 n. Chr. vermitteln. Die Nachricht über dieses Geschehen schlug in der Fachwelt wie eine Bombe ein und machte es notwendig, die Geschichte neu zu bewerten.
Neben regelmäßigen Gäs­teführungen am Originalschauplatz stehen fachkundige Harzhorn-Guides darüber hinaus für Vortragsveranstaltungen zur Verfügung. Anlass genug für den Heimatverein Münchehof, dem Thema eine eigene Vortragsveranstaltung zu widmen, um dann später an Ort und Stelle im Rahmen einer Exkursion weitere Informationen zu sammeln.
Zu dieser Vortragsveranstaltung konnten die beiden Harzhorn-Guides Loni Meinecke aus Ackenhausen und Irene Söffker aus Bad Gandersheim gewonnen werden. Beide werden ausführlich über das Geschehen im Jahre 235 n. Chr. berichten und ihre Ausführungen im Rahmen einer Beamer-Präsentation und durch Vorlage zahlreicher Artefakte untermauern.
Die Vortragsveranstaltung findet am Donnerstag, 1. September, um 20 Uhr im Dorfgemeinschafthaus statt. Mitglieder und Gäste sind gleichermaßen herzlich willkommen.
Zum Abschluss der Veranstaltung soll außerdem das Interesse an einer für das nächste Jahr geplanten Kulturreise nach Ostpreußen erfragt und ein möglicher Termin ins Auge gefasst werden.