Harzverein für Geschichte erkundet Seesen

Am Vormittag unternahm Friedrich Orend unter anderem einen historischen Stadtrundgang mit den Gästen

Seesen (bo). Etwa 20 Mitglieder und Gäste versammelten sich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des 1868 in Wernigerode gegründeten Harzvereins für Geschichte und Altertumskunde, der in allen drei den Harz berührenden Bundesländern wirkt, im Seesener Bürgerhaus. Das Vortragsprogramm am Vormittag bestritten Friedrich Orend zu „Steinweg/Steinway – eine Seesener Karriere“ sowie Dr. Friedhart Knolle und Dr. Peter Schyga vom Arbeitskreis Zeitgeschichte des Vereins zu „NS-Spurensuche im Westharz und Aufarbeitung des Themas Zwangsarbeit in Seesen“.
Danach erfolgte ein historischer Stadtrundgang mit Friedrich Orend und Dr. Friedhart Knolle, abgeschlossen mit einem Besuch des Städtischen Museums. Von besonderem Interesse während des Stadtrundgangs waren die Erdfälle im Stadtgebiet, die vielen Mitgliedern unbekannt waren.
Zum Beginn der vom Vorsitzenden des Vereins Dr. Bernd Feicke geleiteten Jahreshauptversammlung begrüßte der Erste Stellvertretende Bürgermeister, Jürgen Ebert, die Teilnehmer als Gäste der Stadt. Nach den Berichten des Vorstandes und der Arbeitskreise und deren Bestätigung durch die Mitgliederversammlung wurde eine neue modernisierte Vereinssatzung beschlossen. Von den diesjährigen Veranstaltungen sollen besonders auf die des Arbeitskreises Archäologie am 12. Mai in Nordhausen und auf die 11. Rolandtagung des Arbeitskreises Rechtsgeschichte am 26. und 27. Oktober in Burg zum Burger Landrecht verwiesen werden.