Heißausbildung im Brandsimulationscontainer

Bei realistischen Brandtemperaturen die eingesetzten Teams für den Ernstfall geschult.

Aktive aus insgesamt 14 Feuerwehren übten den Ernstfall auf dem Gelände der Firma Crown

Von Freitag bis Sonntag fand auf dem Werkgelände der Firma Crown zum vierten Mal eine Schulung für die Atemschutzgeräteträger der Werkfeuerwehr Crown und der Freiwilligen Feuerwehren statt.

Unter der Leitung der Werkfeuerwehr waren Aktive aus insgesamt 14 Feuerwehren an diesen drei Tagen in einem Brandsimulationscontainer im Einsatz. Trainiert wurde die richtige Handhabung des Hohlstrahlrohres und die optimale Vorgehensweise in einem brennenden Raum. Dazu wurden bei realistischen Brandtemperaturen die eingesetzten Teams für den Ernstfall geschult. Durch diese Art der Ausbildung wird außerdem regelmäßig die Ausrüstung unter reellen Bedingungen auf ihre Einsatzfähigkeit überprüft. Die Resonanz war durchgehend positiv. Bei dieser vierten Heißausbildung seit 2008 konnte wieder festgestellt werden, dass die Atemschutzgeräteträger im Stadtgebiet gut ausgebildet werden. Beobachtete Defizite wurden gleich vor Ort besprochen und korrigiert. Eine gute Vorarbeit leisteten hierbei auch wieder die Mitglieder der Werkfeuerwehr Crown, die unter der Leitung von Christian Mohr, Torsten Warnecke und Dirk Eicke einen reibungslosen Ablauf gewährleisteten. Auch die eingeteilten Aktiven der Feuerwehren der Stadt Seesen, insbesondere der städtische Gerätewart Helmut Weinhausen, der an drei Tagen unermüdlich Atemluftflaschen füllte und die Unmengen an Atemschutzmasken reinigte, leisteten eine vorzügliche Arbeit und konnten so wieder zum guten Gelingen dieser Aktion beitragen. Nicht zu vergessen natürlich auch das DRK Seesen und die Betriebssanitäter der Firma Crown, die an allen Tagen vor Ort waren. Ein besonderer Dank gilt auch der Geschäftsleitung der Crown Nahrungsmitteldosen GmbH, die das Gelände inklusive der erforderlichen Räumlichkeiten wieder zur Verfügung stellte und die Strom- und Gaskosten der dreitägigen Ausbildung übernahmen und natürlich auch der Kommission des Qualifonds, aus dem die Mittel für die Weiterbildungsmaßnahme der Werkfeuerwehr kamen. Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke und auch sein Stellvertreter Klaus Kiehne – die manche Hürde im Vorfeld zu bewältigen hatten - konnten so die Einsatzfähigkeit der Wehren im Stadtgebiet überprüfen. Drei arbeitsreiche und unfallfreie Tage gingen somit schnell vorüber.