Hellmut-Junge-Plakette für Friedrich Brackmann

Jahresabschlussfeier beim Seesener Schützenverein von 1956

Nun war es wieder einmal so weit, das Jahr 2012 näherte sich seinem Ende und somit hatten auch die Damen und Schützen des Seesener Schützenvereins von 1956 einen gewichtigen Grund, sich zu treffen, galt es doch das allseits beliebte Jahresabschlussschießen, das stets auch mit vielen Überraschungen verbunden ist, durchzuführen.
Der 1. Vorsitzende des rührigen Vereins, Bernd Schwerdtfeger, konnte denn auch auf einen vollbesetzten Aufenthaltsraum in der KK-Schießanlage des SSV blicken. Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Waltraud und Wolfgang Riemke sowie dem Gründungsmitglied Klaus Lange; sie hatten es sich nicht nehmen lassen, an der Jahresabschlussfeier teilzunehmen. Außerdem sprach Bernd Schwerdtfeger den fleißigen Schützendamen unter der Leitung der 1. Damenleiterin Sigrid Sauer seinen besonderen Dank aus, hatte sie doch die Tische eingedeckt und durch die Dekorationen für einen heimeligen und ansprechenden Rahmen gesorgt.
Bevor es an die Schießstände ging, gab Schwerdtfeger noch das großartige Kuchenbuffet zum „Angriff“ frei. Nachdem man sich gestärkt hatte, übernahm das Schieß­sportleiterteam unter der Führung von Wolfgang Lüs den schießsportlichen Ablauf und gab die Schießstände frei. Nach einem „harten“ Wettkampf und einer ringgenauen Auswertung stand fest: Sieger der Hellmut-Junge-Plakette zur Förderung der Jugend wurde mit einem 25,4-Teiler Friederich Brackmann. Den 2. Platz errang Waltraud Riemke mit einem 71,0-Teiler. Platz 3 holte sich Monika Haberland mit einem 110,4-Teiler. Auch eine „rote Laterne“ wurde vergeben. Sie konnte in diesem Jahr Carmen Fuhrmann mit einem 711,5-Teiler in Empfang nehmen.
Beim Wettkampf der „Sternschießer“ teilten sich die Siegerplätze Uwe Röttger und Manfred Maibom.
Damit war die Veranstaltung aber noch nicht zu Ende: Der 1. Vorsitzende des Seesener Schützenvereins hatte zu einem deftigen Abendbrot eingeladen, wobei sich die teilnehmenden Mitglieder nicht zweimal bitten ließen. Nach kurzer Pause ging es dann in die letzte Runde der Aktionen, stand doch nunmehr das sogenannte „Schrottwichteln“ auf dem Plan. Hierbei werden alte oder nicht mehr gebrauchte Gegenstände „gewichtelt“.
Den restlichen Abend verbrachte die SSV-Familie in froher und harmonischer Runde.