Herzsportgruppe besteht seit 30 Jahren

Abteilungsleiter Herbert Sander rückte zum 30-jährigen Bestehen der Herzsportgruppe einige Mitglieder ins recht Licht
 
Die „Lutter-Boys“ wussten mit ihren Liedbeiträgen zu gefallen und zu überzeugen . (Foto: Sander)

Traditionelles Sommerfest bildet Rahmen für die Geburtsagsfeierlichkeiten

Die Ambulante Herzsportgruppe des MTV Seesen feierte jetzt im Martin-Luther-Haus in Rhüden ihr 30-jähriges Bestehen; und das im Rahmen ihres schon traditionellen Sommerfestes.

Abteilungsleiter Herbert Sander zeigte sich während der Begrüßung von Mitgliedern und Gästen über den mehr als regen Zuspruch sehr erfreut.
Mit Freude konnte er zudem konstatieren, dass auch der seit der Gründung im Jahre 1985 beteiligte und auch heute immer noch aktive Joachim Liesner unter den Gästen weilte. Liesner hatte im Laufe der Zeit viele Jahre beispielsweise den Posten des Schatzmeisters inne und betreut auch heute noch die Freud- und Leidkasse der Gruppe. Gern hätte Sander auch seinen Vorgänger im Amt, Franz Kliem, in diesem Kreis begrüßt, doch bedauerlicherweise war dieser erneut erkrankt. So blieb nur die Möglichkeit, herzliche Genesungswünsche in Richtung Asklepios-Klinik zu schicken.
Zur Geschichte der Ambulanten Herzgruppe wollte Sander jedoch keine weiteren Ausführungen machen, lagen selbige doch in gekürzter Version und in Form einer von ihm erstellten Festbroschüre vor, der er auch viele Farbfotos aus dem Leben der jüngeren Vergangenheit der Gruppe hinzugefügt hatte.
Der stellvertretende MTV-Vorsitzende Günter Friebe indes konnte sich nur lobend über die 30-jährige Aktivität dieser Gruppe aussprechen, ist doch der Gesundheitssport für den MTV Seesen ein wichtiger Bestandteil in der sportlichen Angebotsvielfalt des Vereins. Friebe war nicht mit leeren Händen gekommen, sondern überreichte im Namen des MTV statt des sonst üblichen obligatorischen Blumenstraußes eine ganz besondere Torte, und zwar eine mit der Zahl „30“ obendrauf. Klar, dass dieses leckere Schmankerl nicht lange auf dem reichlich gedeckten Kuchenbuffet stehen blieb – möglichst jeder wollte ein Stückchen davon probieren. Günter Friebe dankte Herbert Sander für seine Arbeit, er vergaß aber auch nicht, die Arbeit der Therapeutinnen und des Therapeuten der Herzsportgruppe zu würdigen.
Im Verlauf des Nachmittags sorgten die Sängerin Mima, der Akkordeon-Spieler Andreas und Keyboard-Spieler Wolfgang im Wechsel für unterhaltsame Klänge.
Nachdem Kaffee und Kuchen serviert worden war, wusste der Männergesangverein „Germania“ von 1885 Lutter unter der Leitung von Daniel Spieker mit einem bunten Strauß Melodien zu unterhalten. Nun kann man sich fragen, was denn der Gesangverein aus Lutter mit der in Rhüden durchgeführten Feier der Ambulanten Herzgruppe des MTV Seesen zu tun hat. Ganz einfach: Herbert Sander, einst „Dorfsheriff“ in Lutter, ist seit 20 Jahren Mitglied dieses Gesangvereins und nun hat er seine „Lutter Boys“ darum gebeten, durch ihren Gesangsbeitrag dieser Feier einen besonderen Rahmen zu verleihen. Und man darf ohne Übertreibung sagen, dass ihnen das (noch dazu in einer der Urlaubszeit geschuldeten kleinen Besetzung) ganz toll gelungen ist. Der langanhaltende und herzliche Applaus des Publikums war ein deutliches Zeichen dafür. Es war den Sängern auch eine besondere Freude, einer Herzsportlerin, die an diesem Tage ihren Geburtstag feierte, spontan ein Ständchen zu singen.
Später war es dann Sander, der zum 30-jährigen Bestehen der Herzsportgruppe einige „Mitstreiter“ ins rechte Licht rückte und ihnen für ihre Arbeit um die Gruppe ein kleines Danke-Schön-Präsent überreichte. Gleiches widerfuhr auch dem Küchenteam; die Damen erhielten jede einen in den MTV -Vereinsfarben blau/weiß gehaltenen Blumenstrauß überreicht.
Zum Abend hin konnten Leckereien vom Grill und kühle Getränke genossen werden. Dass die gekühlten Getränke sich bei den hochsommerlichen Temperaturen des Tages einer sehr großen Beliebtheit und ausgesprochen reger Nachfrage erfreuten, bedarf wohl keiner weiteren Erwähnung.
Zu den Klängen des Liedes „Auf Wiedersehen“ ging dann die Gesellschaft auseinander, um diesen herrlichen Sommertag dann in privater Atmosphäre „sacken“ und endgültig ausklingen zu lassen.