Heute fülle ich sie endlich aus!

Die Horizont-Mitarbeiterinnen sind Helferinnen in schweren Stunden.

Keine Scheu vor der Patientenverfügung / Auch das Lachen ist Teil der Arbeit

Viele Menschen scheuen sich davor, Formulare auszufüllen. Zum einen ist es eine Art Bequemlichkeit, zum anderen ist es eine Unsicherheit über die betreffende Materie. Gegen letzteres hilft Information. Die ist umso wichtiger, wenn es um das Ende des Lebens geht. Da hört man als Pfarrer in Trauergesprächen immer wieder den Satz: „Hätte er doch so ein Papier geschrieben. Dann wäre ihm und uns sehr viel Leid erspart geblieben.“
Auf dem Einwand, dass es solche Patientenverfügungen zum Beispiel in den Pfarrämtern gäbe, ist dann doch so etwas wie Scheu zu spüren. „So viel Papier! Was ist, wenn ich da etwas falsch ausfülle, gibt es dann gar keine Hilfe mehr, wenn ich krank werde? In welchem Alter soll die ausgefüllt werden? Ich selber bin doch eigentlich zu jung! Was muss denn unbedingt am Ende des Lebens noch sein und was ist nicht mehr sinnvoll?“
Dr. Reiner-Joachim Glöckner aus Seesen klärt über die Patientenverfügung auf, erläutert Fallstricke und steht für Fragen zur Verfügung. Es beginnt am Freitag, 21. April um 19 Uhr im Katholischen Pfarrheim. Nach dem anschließenden Imbiss folgt die diesjährige Mitgliederversammlung.

Auch Lachen ist Teil der Arbeit


„Ne, immer nur Sterben und Tod. Das ist doch viel zu traurig.“ So ist es öfter zu hören, wenn es um die Mitarbeit bei Horizont, der Hospizinitiative geht. „Lieber nicht.“
Sterbende und deren Angehörige werden begleitet. An den Tagen, insbesondere den letzten Tagen von Sterbenden, wird versucht mehr Leben zu geben. Und dazu gehört es nun einmal auch, fröhlich zu sein und zu lachen. Bei allem Ernst der verschiedenen Situationen wird doch immer wieder auf das eigene Leben zurück geworfen. Wenn sich zum Mitarbeiter/-innentreffen getroffen wird, wird erzählt und es werden Veranstaltungen vorbereitet wie den Hospizbrunch mit der Clownin Fanny und gemeinsame Ausflüge vor. Am Donnerstag, 4. Mai, um 19.30 Uhr kann man sich selbst davon überzeugen und sich ein Bild im katholischen Pfarrheim machen.