HilDe’s Tanzcafé für ein weiteres Jahr gesichert

Scheckübergabe beim HilDe-Tanzcafé mit von links Susanne Kleine vom Senioren-Zentrum St. Vitus, Christiane Bernd vom Paritätischen, Maren Franke und Dr. Andrea Huth vom LC Seesen-OHZ sowie Joachim Berndt und Gäste des Tanzcafés.

Lions-Club Seesen-Osterode spendet den Erlös des Frühlingsfestes

Die Sommerferien sind vorbei und es darf wieder getanzt werden. Und zu diesem Anlass ließen es sich Dr. Andrea Huth und Maren Franke vom Lions-Club Seesen-Osterode „Roswitha von Gandersheim“ nicht nehmen, an die Initiatorinnen Christiane Berndt vom Paritätischen und Susanne Kleine vom Senioren-Zentrum St. Vitus einen Scheck über 1.000 Euro zu überreichen.
Seit vielen Jahren hat der Lions-Club die Schirmherrschaft für HilDe übernommen und auch in diesem Jahr den Erlös des Spezialitäten-Cafés vom Frühlingsfest zur Finanzierung des Tanzcafés gespendet. An jedem letzten Montag im Monat wird im Seniorenheim St. Vitus von 15 bis 17 Uhr zu Tanz, Gesang und gemütlichen Beisammensein aufgespielt.
Ganz besonders freute sich auch Alleinunterhalter Joachim Berndt, der es seit Jahren immer wieder schafft, mit seinen flotten Melodien und Evergreens bei den älteren Herrschaften Träume, Sehnsüchte und Erinnerungen zu wecken.
Mit seinen 83 Jahren trifft er immer die richtige Musik und hat manch netten Spruch und frechen Witz auf der Zunge. Von den „Capri-Fischern“ bis zur „Reeperbahn nachts um halb eins“ kann jeder der möchte tanzen, schunkeln, mitsingen oder einfach nur zuhören. Jeder darf, keiner muss.
Hier mischen sich die Demenzkranken unter die Senioren von St. Vitus und auch freiwillige Helfer wie Maren Franke und Heidrun Wentzel, und natürlich Christiane Berndt, Erika Klöppner und viele andere bemühen sich, die Gäste zu animieren – und so wird auch mancher Rollstuhl zum Tanzen gebracht.
Es ist eine äußerst gelungene Kooperation zwischen dem Senioren-Zentrum St. Vitus und dem Paritätischen als ambulantem Dienst, der vor allem vom persönlichen Engagement, der liebevollen Live-Unterhaltung durch Joachim Berndt und dem Miteinander der älteren Menschen lebt.
Rund 50 Gäste von HilDe und St. Vitus nehmen jedes Mal an den geselligen Nachmittagen teil, die natürlich mit einem schönen Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee beginnen. Auch wer nicht tanzen oder singen kann erhält oft durch das Zuhören und Erkennen der alten bekannten Melodien seine ganz eigene Befriedigung. Denn auch Demenzkranke Menschen, denen die Gegenwart abhanden gekommen scheint, leben auf wenn sie die alten Lieder hören, deren Texte sie oft noch beherrschen.