Hilse sieht enormen Schaden für Niedersachsens Landwirte

„Unsere Landwirte haben alles in ihrer Macht Stehende getan, um den Verbraucherschutz nach vorne zu stellen. Es ist für unsere Bauern völlig inakzeptabel, dass im Zuge des Dioxinskandals erneut ein einziges Unternehmen die Anstrengungen der gesamten Branche unterwandert und der Agrar- und Ernährungswirtschaft enorme Schäden zufügen.“ Mit diesen Worten kommentiert Landvolkpräsident Werner Hilse die erneute Sperrung von fast eintausend Betrieben und fügt hinzu: „Wir Landwirte sind stinksauer“. Der Landvolkpräsident fordert scharfe Sanktionen für diejenigen, die sich nachweisbar der Aufarbeitung des Skandals entziehen. Es sei jetzt nicht die Zeit, über personelle Konsequenzen zu diskutieren, sondern rückhaltlose Aufklärung voranzutreiben, schreibt Hilse in einem Brief an Ministerpräsident David McAllister. Der Landvolkpräsident spricht darin von einem enormen Schaden für Niedersachsens Landwirte, der durch kriminelles Handeln Dritter verursacht werde. „Dieser Skandal reißt unsere Agrar- und Ernährungswirtschaft in ein tiefes Loch“, fasst Hilse zusammen.