Hochwasserproblematik nur eines von vielen Themen bei den Christdemokraten

CDU/FDP-Gruppe im Rat der Stadt Seesen kam im Orstteil Rhüden zusammen

Seesen / Rhüden (bo). Die CDU/FDP-Gruppe im Rat der Stadt Seesen traf sich diesmal und aus aktuellem Anlass im Clubheim des FC Rot-Weiß Rhüden. Der 2. Vorsitzende des FC, Ottmar Harries, berichtete über Vorhaben bei der Sanierung des Vereinsheimes. Danach müsse dringend die Dacheindeckung erneuert werden. Gemeinsam mit der Stadt solle hierzu eine Planung durchgesprochen werden. Da es hierbei zu erheblichen Kosten für den Verein kommen wird, wurde seitens der CDU/FDP-Gruppe zugesagt, die Möglichkeiten einer Hilfe zu überprüfen. Desweiteren sei es notwendig, die Bäume am Platz auszuschneiden, da das Blattwerk die Lichtstrahlen bei Flutlicht einschränkt. Gruppenvorsitzender Rudolf Götz dankte dem FC Rot-Weißf ür seinen hohen Einsatz im Ehrenamt.
Ortsbürgermeisterin Irene Pülm teilte mit, dass der Ortsrat Rhüden im März eine Ortsbegehung durchführen werde, um die zu erwartenden Schäden bei den Straßendecken zu bilanzieren. Die CDU/FDP-Gruppe wolle dafür werben, dass in den anderen Ortsteilen ebenso verfahren werden solle.
Vor diesem Hintergrund werde es eine spannende Frage sein, wie die Schadenbilanz 2011 der Seesener Straßen ausfallen wird. Nötigenfalls müssten weitere Mittel für die Wiederherstellung der Ortsstraßen zur Verfügung gestellt werden, hieß es seitens der CDU.
Begrüßt wurde die Anschaffung einer mobilen Sandsackbefüllungsanlage. Dies werde die Reaktionsfähigkeit und Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte bei Hochwasser im gesamten Stadtgebiet erhöhen.
Irene Pülm und Ratsherr Volker Harenberg wiesen erneut auf die Bedeutung des zukünftigen Rückhaltebeckens in Bornhausen hin. Nur so sei ein umfassender Hochwasserschutz für Rhüden und Bornhausen zu gewährleisten. Jede Überflutung führt zu hohen volkswirtschaftlichen Schäden. Da seien die Gelder für ein Rückhaltebecken sehr gut angelegt.
Für die nächste Zeit sei in der Ortslage Rhüden mit erheblichen Belästigungen durch Materialtransporte zu rechnen. Die alten Kalischächte Carlsfund und Hermann II müssten aus Bergsicherungsgründen abgesichert werden. Dazu werden die alten Förderschächte mit Kies und Schotter verfüllt. Seitens des Ortsrates Rhüden wird deshalb begrüßt, dass ein Ringverkehr für die LKW eingerichtet wird, um schnell und schonend die Lastverkehre zu koordinieren. Umfassende Informationen werden hierzu noch erfolgen.
Mit der Auftragserteilung für ein Fahrgestell des LF 20 würden vom Verwaltungsausschuss die Weichen für die Beschaffung dieses Feuerfahrzeuges gestellt. Damit stehe der Übergabe an die Feuerwehr kein Hindernis mehr entgegen.
Unterstützt wird der Förderantrag für ein Seesener Unternehmen. Es sollen weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Bei Zustimmung durch den Landkreis könnten dann aus dem Topf der regionalisierten Fördermittel von EU und Land, mit Zuschüssen des Landkreises und der Stadt heimische Firmen unterstützt werden.
Durch eine Gemeinschaftsaktion des Landes Niedersachsens, des Landkreises Goslar und der Stadt Seesen sei es möglich, die L 526 und die K 64 in Kirchberg auszubauen. Damit werde ein langer Wunsch der Kirchberger erfüllt. Die Stadt Seesen selbst bringt 80.000 Euro dafür auf. Man gehe aber davon aus, dass diese Ausgaben durch gleich große Einnahmen mit GVFG-Zuschüsse finanziert werden.
Bürgermeisterkandidat Erik Homann wies darauf hin, dass in Seesen, Bad Harzburg und Osterode bei der Kommunalwahl 2011 die Chance bestehe, neuen Schwung in die Rathäuser dieser Städte zu bringen. Die jeweiligen Bürgermeisterkandidaten/Innen werden nicht nur im Wahlkampf zusammenarbeiten.
Die CDU sei gut aufgestellt und könne den Bürgern ein gutes Angebot machen, hieß es abschließend.