Höchster Standard in Osteoporosediagnostik und Therapie

Nur fünf - bis zehn Minuten benötigt die medizinisch technische Röntgenassistentin für die Messung.
 
Mit Hilfe der Computerauswertung erfolgt die Arzt – Patientenbesprechung.

Asklepios Kliniken Schildautal schaffen neues Gerät zur Messung der Knochendichte an. Neuer moderner DXA Meßplatz im medizinischen Versorgungszentrum der Radiologie seiner Bestimmung übergeben.

Mit modernen Medizingeräten wurde es möglich, die gefährliche Osteoporose (Knochenschwund) bereits im Frühstadium zu erkennen. Im MVZ Radiologie der Asklepios Kliniken Schildautal Seesen wurde zur Osteoporosediagnostik und Knochendichte-Messung ein moderner DXA Meßplatz angeschafft und eingerichtet. Osteoporose Ist die häufigste Knochenerkrankung, die durch ein Abnehmen der Knochendichte und Knochenmasse gekennzeichnet ist. Die Osteoporose führt häufig zu Knochenbrüchen. Mittlerweile zählt Osteoporose zu den großen Volkskrankheiten und verursacht einen Schaden von mehr als fünf Millionen Euro Gesundheitskosten pro Jahr. Im Jahre 2009 waren in Deutschland rund 5,2 Millionen Frauen und 1,1 Millionen Männer betroffen. Damit ist Statistisch gesehen, jede 4. Frau, die über 50 Jahre alt ist, an einer Osteoporose erkrankt. Pro Jahr kommen 885.000 Neuerkrankungen hinzu. Diese Zahlen zeigen die dramatisch steigende Tendenz dieser Erkrankung. Die Lebenserwartung steigt und die Ernährung der Heranwachsenden ist oft unausgewogen, was schon in jungen Jahren den Grundstein für eine spätere Osteoporose legt. Schlechte Ernährung, extreme Diäten und Haltungsschwäche verursachen schon ab einem Alter von 35 Jahren einen vorzeitigen Knochenabbau. Hinzu kommt der starke Bewegungsmangel.
„Die Osteoporose beginnt meist unbemerkt. Es gibt keine Vorwarnzeichen, ein Indiz können Rückenschmerzen sein“, erklärt der leitende Arzt im Zentrum für Radiologie Dr. med. Hans-Peter Volk gegenüber dem „Beobachter“. „Entdeckt wird die Osteoporose meist durch eine Fraktur“, betont der Facharzt. Aus seinen Erfahrungen berichtet der Mediziner, dass schon bereits kleinste Verletzungen oder alltägliche Belastungen, wie beim Wäsche aufhängen oder einfaches Husten zu Knochenbrüchen - meistens des Oberschenkelhalses, der Wirbelsäule oder des Unterarms - führen. In einem Zeitraum von vier Jahren tritt bei einem Osteoporosekranken mindestens eine Fraktur auf. Die Knochenbrüche haben vor allem für ältere Patienten oft fatale Folgen, führen diese in der Regel zu Bettlägerigkeit und zum Pflegefall.

Wer sein persönliches Risiko für Osteoporose kennt, sollte schon früh vorbeugend etwas gegen die Osteoporose unternehmen. Oft hilft schon die Umstellung der Lebensgewohnheiten: Sport, kalziumreiche Ernährung, Vitamin D Ergänzung, Vermeidung mancher Genussmittel (Alkohol, Nikotin) und kein Untergewicht. In schweren Fällen ist eine medikamentöse Behandlung erforderlich. Die Messung der Knochendichte hilft das persönliche Risiko für eine Osteoporose und für drohende Knochenbrüche abzuschätzen.

Die einzige von der WHO und dem Dachverband Osteologie anerkannte Referenzmethode ist die Knochendichtemessung mit einem DXA (Dual-Energy X-Ray Absorptiometry) Messplatz. Die DXA-Messung ist eine strahlungsarme Röntgenmethode und dauert nur wenige Minuten. Die Strahlenbelastung ist tausendmal niedriger als die jährliche Belastung durch die natürliche Erdstrahlung. In den Fällen eines erhöhten Osteoporoserisikos übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Untersuchung.

Durch die Untersuchung werden bereits geringe Veränderungen in der Knochenstruktur am Bildschirm sichtbar. „Das Computerprogramm wertet die Bilder sofort aus und gibt mir diese auf den Monitor“, sagt Dr. Volk und zeigt mit dem Finger auf die Grafiken auf seinem PC-Monitor. Nur wenige Minuten benötigt die medizinisch technische Röntgenassistentin für die Knochendichtemessung. Der Patient liegt dabei in entspannter Position auf der Liege, während der Fächerstrahl über ihn hin- und herfährt. Anschließend erfolgt die Arzt – Patientenbesprechung. Auch ohne Überweisung und Verdacht auf eine Erkrankung kann man zur rein vorsorglichen Bestimmung der Knochendichte und Prophylaxe eine Messung durchführen lassen. Dann kostet die Untersuchung inklusive der Beratung ca. 35 Euro.