Hospiz-Brunch mit literarischem Konzert

Claudia Schaare begleitet die Veranstaltung am Klavier / Andrea Freistein-Schade liest

In der Begleitung von Sterbenden hat sich in den vergangenen 20 Jahren sehr viel getan: Die Medizin hat im palliativen Bereich große Fortschritte gemacht und so gibt es bereits seit nunmehr drei Jahren die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) im Altenzentrum St. Vitus in Seesen. Beachtlich sei laut Pfarrer Tim-Florian Meyer, 1. Vorsitzender der Horizont – Hospizinitiative Seesen, auch die aktuell große Anzahl von stationären Hospizen.
„1995 gab es in Niedersachsen nur ein einziges. Dass immer mehr Menschen dem Gedanken Raum verschaffen, dass Sterben eine Chance ist, Freunden und Familie noch einmal danke zu sagen, ist einer couragierten Frau zu verdanken. Und zwar Cicely Saunders”, so Meyer. Saunders gilt als die Begründerin der modernen Palliativ-Medizin und der Hospizbewegung. Wichtige Daten wie ihr Geburtstag am 22. Juni 1918 oder die Gründung des St. Christopher’s Hospice in Sydenham in London im Jahr 1976 sind einigen Menschen vielleicht bekannt. Wer noch mehr über diese einzigartige Frau erfahren möchte, ist herzlich am Sonnabend, 21. November, ab 11 Uhr zum Hospiz-Brunch in das evangelische Kirchenzentrum, Hinter der Kirche 1a, eingeladen. Im Rahmen dieses Brunches findet ein literarisches Konzert über Cicely Saunders mit Andrea Freistein-Schade (Text und Lesung) und Claudia Schaare am Klavier statt.
Beim anschließenden gemeinsamen Essen, das wieder von den Asklepios Kliniken Schildautal gestiftet wird, können die Gäste in entspannter Atmosphäre abschließende Gespräche führen.
Am kommenden Freitag, 13. November, wird um 20 Uhr der Film „Blaubeerblau“ von Rainer Kaufmann im evangelischen Kirchenzentrum gezeigt. Im Anschluss wird es eine Diskussionsrunde geben. Sowohl das literarische Konzert als auch der Filmabend sind kostenlos.