„Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt“

Ein echter Limonadenbaum konnte erklettert werden. (Foto: Hoffmann / Heinzel)

Pfingstfreizeit ist wieder ein voller Erfolg: Großwildjagd, Survival-Training und Pippi-Langstrumpf-Tag

Stauffenburg (hz). Das waren Ferien, wie sie sein sollten: Die Pfingstfreizeit – ausgerichter von der Evangelischen Jugend der Propstei Seesen und durchgeführt am Ruferhaus, am Fuße der Burgruine Stauffenbrug – bot auch in diesem Jahr wieder ein Programm, das so ganz nach dem Geschmack der 35 teilnehmenden Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahre war.
Nach der Anreise am Frei­tag­nachmittag ging es bereits am Samstagmorgen hoch her. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Freien stand ein Survival-Training auf dem Plan. Hierbei mussten Brücken gebaut werden, um reißende Bäche zu überqueren, enge Tunnel passiert werden, und Tierspuren richtig gelesen werden. Anschließend blieben die Kinder im Wald – eine Großwildjagd war ausgebrochen. Jede Menge tollwütige Tiere (die Teamleiter hatten sich originell verkleidet) zogen durch den Wald und es drohte eine große Katastrophe, sollten die kranken Tiere aus dem dichten Unterholz entkommen. Zum Glück konnten die aufmerksamen und flinken Teilnehmer das bedrohliche Großwild rechtzeitig „impfen“, sodass keine Gefahr mehr von ihnen ausging.
Der Pfingstsonntag stand dann ganz im Zeichen von Pippi Langstrumpf. Nachdem die Musik die Kinder aus dem gesamten Ruferhaus geweckt hatte, gab es, wie es sich für echte Langstrumpf-Fans gehört, Pfannkuchen zum Frühstück. Weitere Spiele sowie eine Rallye sollten folgen. Besondere Highlights waren neben der Putzaktion mit waschechten Schrubberbürsten unter den Füßen wohl die große Wasserschlacht, der alte Limonadenbaum und das Negerkusswett­essen.
Den Abschluss bildete am Pfingstmontag wie gewohnt ein fröhlicher Familiengottesdienst mit Propsteijugendpfarrer Martin Stützer, zu dem auch die Eltern herzlich willkommen waren. Im Anschluss ließen sich Kinder und Eltern Leckeres vom Grill schmecken.
Am Ende waren das Team und Propsteijugendwart Udo Salzbrunn – als Küchenchef war er morgens der Erste und am Abend oft der Letzte – zwar ganz schön geschafft; die rundum gelungene Freizeit entschädigte dafür aber allemal.