Imposante kulturhistorische Zeugen

Blick aus luftiger Höhe auf einen Teil des Museumsgeländes.

Seniorenfahrt des Ortsrates Rhüden führte ins Mühlenmuseum bei Gifhorn

In zwei Bussen fuhr der Ortsrat Rhüden jetzt zusammen mit den Rhüdener Senioren in das Mühlenmuseum bei Gifhorn. 70 Mitfahrer hatten sich gefunden, die Ortsbürgermeister Ernst Pahl zur Mittagsstunde begrüßen konnte. Andreas Thelen und Frank Hencken hatten die Vorbereitungen zu dieser Fahrt getroffen und sorgten für den reibungslosen Ablauf. Ein überwiegend freundlicher Himmel trug zur guten Laune bei.

Nach der Ankunft hatte man etwa eine halbe Stunde Zeit, sich die ersten Eindrücke zu verschaffen, um die weitere Besichtigung zu planen. Nachdem sich die Fahrtteilnehmer bei Kaffee und Kuchen in der Restauration „Trachtenhaus“ gestärkt hatten, konnten sie sich auf den Weg machen. Es gab viel zu entdecken und etliche Plätze zum Verweilen. Das Windmühlenmuseum wurde auf privater Basis 1980 eröffnet, und zwar mit drei Windmühlen aus Holland, Gifhorn und Osttirol. Bis heute kamen dazu eine Roßmühle, die Mühle von Sanssouci mit Ausstellungsräumen zur Mühlenbaugeschichte, griechische, ukrainische, portugiesische, russische, französische, eine koreanische Mühle sowie eine Donau-Fluss-Schiff-Mühle. Es handelt sich dabei um Wind- und Wassermühlen. In einer 800 Quadratmeter großen Ausstellungshalle konnten 45 naturgetreue Abbildungen und Nachbauten als Zeugen einer kulturhistorischen Epoche bewundert und „begriffen“ werden. Gebrauchsgegenstände des Müllerhandwerks rundeten das Gesamtbild ab. Eine Besonderheit auf dem Gelände ist eine russisch-orthodoxe Kirche als Nachbau aus Russland. Eine museale Sammlung kirchlicher Gebrauchsgegenstände in Verbindung mit dem sakralen Raum, der orthodoxen Christen der Umgebung als Versammlungsort dient, gab Einblicke in eine andere Konfession.
Es gab also viel zu sehen und zu erfahren. Als die Busse am Abend wieder Rhüden erreichten, konnten die Ortsratsmitglieder viele zufriedene Fahrtteilnehmer nach Hause verabschieden.