Inbetriebnahme der neuen Abfüllanlagen durch Ministerpräsident Stephan Weil

Der Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Einbecker Brauhaus AG, Dr. Wilhelm Helms, Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Einbeck Cornelia Lechte (verdeckt), Martin Deutsch, Mitglied des Vorstands Einbecker Brauhaus AG, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Lothar Gauß, Vorstandssprecher Einbecker Brauhaus AG sowie Landrätin Astrid Klinkert-Kittel nahmen die neuen Abfüllanlagen des Einbecker Brauhauses offiziell in Betrieb.

Landeschef launig: „Ich möchte mir Niedersachsen nicht ohne Einbecker Bier vorstellen.“

Am Sonnabend hat Ministerpräsident Stephan Weil die neuen Abfüllanlagen des Einbecker Brauhauses offiziell in Betrieb genommen. Gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Lothar Gauß und Martin Deutsch wurden die neue Fassabfüllung, der neu gebaute Flaschenkeller 2 und die Verladehalle eingeweiht.

Stephan Weil zeigte nach seinem Anstich eines Fasses des süffig-frühlingsfrischen Einbecker Mai-Ur-Bock seinen Wissensdurst. Er ließ sich vom Vorstandssprecher Lothar Gauß die Investitionen erläutern. Den Neubau der 3.500 Quadratmeter großen Verladehalle – bei fortlaufendem Betrieb –, die komplett neue Fassabfüllung und den zusätzlich zur bestehenden Abfüllkapazität errichteten Flaschenkeller 2. Dort können weitere 30.000 Flaschen pro Stunde abgefüllt werden. Darüberhinaus wurde der bereits bestehende Flaschenkeller 1 mit einer Kapazität von 50.000 Flaschen pro Stunde modernisiert. „Ich möchte mir Niedersachsen nicht ohne Einbecker Bier vorstellen. Das Einbecker Brauhaus ist uralt, aber putzmunter“, lobte der Ministerpräsident anerkennend.
Insgesamt wurden rund 15 Millionen Euro investiert. Die Aufträge gingen überwiegend an heimische Handwerksbetrieb in der Region. Die zusätzliche Flaschenabfüllanlage und die Komponenten für den erneuerten Flaschenkeller 1 lieferte die Krones AG.
Die moderne Flaschenwaschmaschine mit Wärmerückgewinnung führt zu erheblicher Wasser- und Energieeinsparung. Lothar Gauß: „Um technisch und logistisch zukunftsfähig zu sein, haben wir unseren Masterplan Schritt für Schritt umgesetzt.
Die Modernisierungs- und Erneuerungsmaßnahmen in dem Bereich Fass- und Flaschenabfüllung und Prozesssteuerung ermöglichen einen noch ressourcenschonenderen Einsatz und effizientere Betriebsabläufe. Alle Abfüll- und Logistikaktivitäten der Unternehmensgruppe – Einbecker, Göttinger, Martini, Kasseler, Nörten-Hardenberg und Härke – sind jetzt in Einbeck konzentriert.“


Die Einbecker Brauhaus AG


Die Einbecker Brauhaus AG, deren Historie bis in das Jahr 1378 zurückreicht, zählt zu den bekanntesten Brauereien Deutschlands. Das „Ainpöcksche Bier“, besser bekannt als Bockbier, hat hier seinen Ursprung. Unter der Dachmarke Einbecker bietet die niedersächsische Traditionsbrauerei ihren Kunden in Handel, Getränkefachgroßhandel und Gastronomie zahlreiche Sorten und Spezialitäten an, darunter das klassisch-herbe Einbecker Brauherren Premium Pils in der einzigartigen Exklusivflasche. Zu den 100-prozentigen Tochtergesellschaften der Einbecker Brauhaus AG zählen die Göttinger Brauhaus AG, die BrauManufaktur Härke, Peine, die Martini Brauerei, Kassel und die Hanse Service- und Logistik GmbH, Einbeck.