Informationen der Stadt zum Winterdienst

Winterdienst in Seesen.

Bei Glätte: Sand oder abstumpfende Mittel auf die Fußwege, Salz auf die Fahrbahnen

Zum Thema „Winterdienst“ teilte die Stadtverwaltung mit, die Anlieger seien nach der „Verordnung über Art und Umfang der Straßenreinigung in der Stadt Seesen" gehalten, bei Glätte die Gehwege mit Sand oder abstumpfenden Mitteln zu bestreuen.
Sämtliche Straßenbaubehörden und auch der Baubetriebshof der Stadt Seesen streuten dagegen Salz auf die Fahrbahnen. Der Grund dafür liege in der Räumweise der Straßenräumfahrzeuge und den erhöhten Sicherheitsanforderungen für den Fahrzeugverkehr. Die Räumschilde der Fahrzeuge lägen nicht an allen Punkten der Fahrbahnen auf und würden ohne die Zugabe von auftauenden Mitteln auf den Fahrbahnen binnen weniger Räumfahrten eine stetig anwachsende Eispiste hinterlassen.
Auf diesen Eispisten wäre das Halten und sichere Fahren allein mit abstumpfenden Mitteln nicht zu gewährleisten. Bei anschlie­ßenden Frost-Tauwechseln würden sich dann kleinere und größere Eisflächen lösen, die dann zu Löchern und weiteren Gefährdungen im Fahrbahnbereich führten.
Um dies zu vermeiden, müssten auf den Fahrbahnen je nach Bedeutung der Straßen auftauende Mittel eingesetzt werden. Wenn es wenig schneie, falle ein weißer Belag auf der ansonsten dunklen Fahrbahn auf.
Die ausgebrachten Salzmengen würden aber häufig völlig überschätzt, denn die städtischen Fahrzeuge streuten je nach Anforderung bei einer Räumfahrt nur fünf bis zehn Gramm pro Quadratmeter Straße; das entspricht einem Teelöffel bis Esslöffel für einen Quadratmeter Straße. Die modernen Streu­geräte könnten genauestens justiert werden und würden jährlich überprüft.