Innenstadt-Sanierung hat nun begonnen

In der Straße „Am Markt“ haben die Arbeiten zur Stadtsanierung begonnen.

„Am Markt“ rollen die Bagger an / Maßnahme dauert bis in den Spätsommer an und kostet rund 575.000 Euro

Nachdem die Bäume bereits vor einigen Tagen gewichen sind, hat nun im Bereich der Straße „Am Markt“ der erste Abschnitt der Stadtsanierung begonnen. Diese wird, wie Bürgermeister Erik Homann auf Nachfrage des „Beobachter“ bestätigte, allein in diesem Bereich einige Monate in Anspruch nehmen. Das bisherige Erscheinungsbild war hier vor allem geprägt durch große Parkflächen, eine kaputte Straßendecke, einen alten Baumbestand und einen viel zu schmalen Bürgersteig. Am Ende der Sanierung soll die Straße freundlicher und großzügiger wirken. Deshalb soll die aktuelle Länge der Parkplätze auch verringert werden, um mehr Platz für die Bürgersteige zu schaffen. Diskutiert wird eine Länge von fünf Metern, und eine Breite von 2,75 Metern. Insgesamt werden so sieben Parkplätze verschwinden.
Auch der Baumbestand in der Straße wurde bereits deziminiert. Die Platanen, die dort standen, sollen allesamt gefällt und durch neue ersetzt werden.
Als weitere Maßnahme soll am Eingang der Straße eine Art Stadttor entstehen. Es soll aber kein Stadttor werden, was sich über die gesamte Breite der Straße erstreckt. Vielmehr werden auf beiden Seiten, jeweils zwei gegenüberliegende Betonpfeiler in den Boden eingebracht, und in der Mitte das „Fenster zum Harz“ zu installiert.
Im Zuge der Sanierung sollen auch die Höhenunterschiede zwischen Bürgersteig und Straße verschwinden. Für eine Unterscheidung zwischen Straße, Parkplätzen und Bürgersteig sorgen unterschiedliche Pflasterungen. Bei der Sanierung der Straße muss keine tiefe Auskofferung vorgenommen werden. Der Untergrund ist frostsicher und standfest. Im Bereich der Bürgersteige sieht das jedoch anders aus. Dort muss der Untergrund verbessert werden, um langfristig Stabilität zu gewährleisten. Der Ausbau der Straße „Am Markt“ in Seesen schlägt nach vorläufiger Kostenberechnung mit rund 575.000 Euro zu Buche.