Ist die Allzweckwaffe Antibiotika nur noch ein zahnloser Tiger?

Die erste Veranstaltung am 25.11.2013 wird von Prof. Dr. Ortlepp (links) und dem leitenden Oberarzt Dr. Batusic geleitet. (Foto: Kiehne)

„Nutzen und Risiken der Antibiotikatherapie“ steht als erstes Thema der medizinischen Bürgersprechstunde fest. Die Bürgersprechstunde ist selbstverständlich kostenfrei.

Am Montag, den 25. November um 18 Uhr startet die 1. Medizinische Bürgersprechstunde der neuen Veranstaltungsreihe der Stadtmarketing Seesen eG in Kooperation mit den Asklepios Kliniken Schildautal. Einmal im Quartal wird es zukünftig im Bürgersaal eine Bürgersprechstunde zu medizinischen Themen geben, die von den Spezialisten der Asklepios erläutert werden. Die Entdeckung des Penicillins revolutionierte die medizinische Behandlung von Infektionen durch pathogene Mikroorganismen. Antibiotika schienen über Jahrzehnte die Allzweckwaffe zu sein, doch mittlerweile hat das Medikament an Wirksamkeit eingebüßt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ortlepp und dem leitenden Oberarzt Dr. Batusic werden in der 1. Medizinischen Bürgersprechstunde Probleme, Nutzen und Risiken der Antibiotikatherapie erörtert. Mit dieser Form der „Sprechstunde“ wird jedoch keine individuelle ärztliche Leistung in Konkurrenz zu den niedergelassenen Ärzten stattfinden oder angeboten.

Für das kommende Jahr können Themenwünsche an die Stadtmarketing Seesen eG gerichtet werden. Die am häufigsten vorgeschlagenen Themen werden dann in Absprache mit den Asklepios Kliniken Schildautal aufgegriffen, damit die Bürgersprechstunde auch „Bürger-nah“ bleibt. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Erik Homann sollen die Kompetenzen der Asklepios Kliniken Schildautal noch besser genutzt werden. Die Bürgersprechstunde stellt das positive Engagement der Asklepios Kliniken Schildautal für Seesen unter Beweis. Seesen ist froh und stolz die Klinik mit einem hervorragenden Ruf in ihrer Stadt zu haben. Da mit der Schließung des Städtischen Krankenhaus das „Seesener Krankenhaus“ nun weiter an die Stadtgrenze gerückt ist, kommt das „Krankenhaus“ zukünftig in die Stadtmitte.

Die Bürgersprechstunde ist selbstverständlich kostenfrei.