Italienische Künstler brillieren in Seesen

Die Sopranistin Gioconda Vessichelli. (Foto: Strache)

Partnerschaftsverein widmet das bereits achte Konzert dem jüngst verstorbenen Antonio Melone

Von Maximilian Strache, Seesen

Es war ein Abend, der mit Sicherheit genau nach dem Geschmack des kürzlich verstorbenen Antonio Melones gewesen wäre. Die Rede ist vom bereits achten Italienischen Konzert in der Seesener St.-Andreas-Kirche. Zum Gedenken an Antonios große Persönlichkeit widmete der Partnerschaftsverein Seesen-Montecorvino Rovella ihm das wundervolle Konzert.
In seiner Ansprache vor Beginn des Konzertes ließ der Vorsitzende des Vereins, Dr. Hans-Joachim Voß, das Leben seines langjährigen Weggefährten in kurzen Zügen Revue passieren und erinnerte an seine großen Verdienste zum Wohle des Partnerschaftsvereins, der heute zu den mitgliederstärksten der kleinen Vorharzstadt gehört.
Durch das Programm führten dann die Tochter des Vorsitzenden Anna-Neele Voß und Mario Melone.
Die italienischen Künstler, die sich dann den rund 150 Zuschauern präsentierten, bestachen durch ihre schiere Stimmgewalt und ihr musikalisches Interpretationsvermögen.
Mit der Sopranistin Gioconda Vessichelli, der Mezzosopranistin Elisabeta Basirico, dem Tenor Sergio Panajia, dem Bariton Maurizio Zanchetti und dem Pianisten Massimiliano Franchina war es dem Partnerschaftsverein auf jeden Fall ein weiteres Mal gelungen, den Seesenern einen musikalischen Höhepunkt zu bescheren, der in der weiteren Region seinesgleichen sucht.
Die Stücke wie „Voi Che Sapete“ aus „Le Nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart, vorgetragen von Elisabeta Basirico oder der von Maurizio Zanchetti vorgetragene „Prolog des Pagliaccio“ aus der gleichnamigen veristischen Oper in zwei Akten, begeisterte das Publikum ebenso wie das Stück „E’Strano“ aus „La Traviata“ von Guiseppe Verdi.
Im Anschluss an diesen musikalischen Abend der Spitzenklasse hatten die Zuschauer die Möglichkeit, im angrenzenden Kirchenzentrum die Künstler zu treffen und bei einem kleinen Imbiss Fragen zu stellen. Eine Möglichkeit, die von vielen wahrgenommen wurde.