Jakob und die Himmelsleiter

Die jungen Gemeindefest-Besucher konnten über mangelnde Beschäftigung nicht klagen.

Gelungenes Gemeindefest bei Sonne satt rund um das Kirchenzentrum

Aus dem Terminkalender der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Vitus und St. Andreas ist das Gemeindefest rund um das Kirchenzentrum mittlerweile nicht mehr wegzudenken.
Auch in diesem Jahr wurde es angesichts des Ferienbeginns eingeläutet mit einem Reisegottesdienst. Pfarrer Tim Florian-Meyer hatte diesmal die Geschichte von Jakob und dessen Traum von der Himmelsleiter in den Mittelpunkt gestellt. Jakob befindet sich auf einer langen Reise durch Steppen und Wüsten. Er ist müde, legt sich schlafen und träumt von einer Leiter, die von der Erde bis in den Himmel reicht. Auf ihr steigen die Engel Gottes auf und nieder. Und auch der Herr selbst spricht: „Das Land, auf dem du gerade liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Durch dich und deine Nachkommen sollen alle Menschen auf der Erde gesegnet werden. Ich bin mit dir und will dich auf dem Weg zu deinen Verwandten behüten und dich auch später wieder hierher zurückbringen.“
Rund um dieses Thema ging es anschließend weiter. Passend zum Stammvater Jakob, zu dessen schwierigen Weg und seinem Traum mussten die Kinder ein paar nicht ganz einfache Aufgaben bewältigen, beispielsweise die Gegenstände benennen, die in der Geschichte nicht vorkamen, in der Kirche mit einem Tischtennisball entsprechende Symbole treffen oder eine ganz reale „Himmelsleiter“ in der Kirche erklimmen. Wer die einzelnen Stationen absolviert hatte, durfte sich ein leckeres, erfrischendes Eis abholen. Die ganz kleinen Gäste hatten außerdem Gelegenheit, sich beim Basteln kreativ auszutoben, während die Größeren beim Fußballspiel Kondition und Geschicklichkeit unter Beweis stellten.
So eine beschwerliche Reise machte natürlich hungrig. Daher verwunderte es nicht, dass der Grillstand stets dicht umlagert war. Steaks und Würstchen, eine große Auswahl an Salaten, aber auch Kaffee und Kuchen „satt“ sorgten für die nötige Stärkung – und für eine willkommene Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Dass mit Musik alles besser geht, dürfte bekannt sein. Für den guten Ton zeichnete an diesem Tag Propsteikantor Andreas Pasemann nicht nur in der St.-Andreas-Kirche, sondern auch im Anschluss an den Gottesdienst im Kirchenzentrum verantwortlich. Dort wurde unter anderem zu einem Musikquiz eingeladen. Von „O du fröhliche...“ bis „Ein feste Burg ist unser Gott“ mussten jeweils an den ersten Tönen 15 Kirchenlieder erkannt werden. Für die besten Teilnehmer gab es Preise – und für alle Gemeindefestbesucher den traditionellen Abschlusssegen.