Jubiläumskonzert des Partnerschaftsvereins

Graham Blyth (Orgel, Klavier) aus Wantage wird beim Jubiläumskonzert am 2. März ebenso mit dabei sein wie...
 
...Claudia Schaare auf Seesener Seite.

Bekannte Interpreten und musikalische Leckerbissen am 2. März in St. Andreas / Vorverkauf beim „Beobachter“

Es war ein „Auftakt nach Maß“, mit dem der Städtepartnerschaftsverein Seesen-Wantage den bunten und abwechslungsreichen Veranstaltungsreigen einläutete, für den mit Blick auf das 20-jährige Vereinsjubiläum bereits im vergangenen Jahr die Weichen gestellt wurden. „Tea at the museum“ – unter diesem Motto waren die Mitglieder, Freunde und Gäste des Vereins vor wenigen Tagen erst in den Räumen des Städtischen Museums zu einer winterlichen „Tee-Stunde“ zusammengekommen; zum dritten Mal in Folge und abermals von Erfolg gekrönt.
Ein erster Höhepunkt im Verlauf des Jubiläums-Programms ist nun am Sonnabend, 2. März, angesagt. Einmal mehr sind es dann das einzigartige Ambiente der St.-Andreas-Kirche zu Seesen und deren weithin gerühmte Akustik, die dann den Rahmen für ein „Konzert der besonderen Art“ bilden werden. Der Partnerschaftsverein Seesen-Wantage hat zu einem musikalischen Ereignis eingeladen, das unter anderem von Solisten aus der Partnerstadt Wantage, aus Seesen und aus Goslar ausgestaltet wird.
Die Besucher können sich nicht nur auf eine internationale Besetzung – neben Graham Blyth (Orgel und Klavier) aus Wantage geben unter anderem Claudia Schaare (Orgel, Blockflöte und Klavier) aus Seesen sowie Elena Kondraschowa (Violine) aus Goslar ihre Visitenkarte ab – sondern auch auf ein in jeder Hinsicht anspruchsvolles Programm freuen, in dessen Verlauf unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Antonin Dvorak, Claude Debussy, Fritz Kreisler, Gerald Finzi, V. Monti, Michael Schütz, Edward Elgar, Edwin H. Lemare, Daniel Hellbach sowie Astor Piazolla und H. Wieniawski zu hören sein werden.
Und was das Orchester betrifft, das an diesem Abend in der St.-Andreas-Kirche gastiert, so werden sich hier Lena Feix (Violine), Sabine Herold-Götze (Viola), Kari Ann Kuprat (Violoncello), Regina Scheerer (Querflöte), Lina Oberbeck (Klarinette), Bernd Götze (Saxophon) und Kai Wabnitz (Schlagzeug) ins musikalische Rampenlicht rücken.
Eröffnet wird der Konzertabend mit Johann Sebastian Bachs „Praeludium & Fuge“ in C-Dur; auf dem Programm des ersten Teils stehen darüber hinaus unter anderem die „Humoreske“ von Dvorak, Claude Debussys „Petite Suite“, die „Chanson Polonaise“ von Heinrich Wieniawski, Fritz Kreislers „Kleiner Wiener Marsch“ der Tango „Rio Sena“ von Piazzolla oder aber der “Csárdás“ von Monti.
Mit dem „Fanfare Song“ aus der Feder von Michael Schütz geht es nach der Pause weiter. Der Komponist Edward Elgar wiederum ist mit gleich vier Stücken vertreten (darunter mit „Diamonds And Pearls“ sowie „Chanson de Matin“), während mit Edwin H. Lemares Andantino „Moonlight and Roses“ und Daniel Hellbachs „Pop Concerto“ für Orchester und Klavier der musikalische Schlussstrich gezogen wird.
Mit dem Jubiläums-Konzert am 2. März setzt der Städtepartnerschaftsverein Seesen-Wantage eine Konzertreihe fort, die am 13. Februar 1994 eingeläutet wurde – ebenfalls in der Seesener St.-Andreas-Kirche und ebenfalls mit Künstlern aus den beiden Partnerstädten.
Seither zählen diese Konzerte nicht nur zu den festen Veranstaltungen im breit gefächerten kulturellen Angebot der Stadt Seesen, sondern vor allem auch zu den Glanzpunkten in den partnerschaftlichen Beziehungen, die Anfang 1978 im Rahmen eines Festaktes in Seesen offiziell begründet wurden.
So dürften nicht nur das sonnabendliche Konzert, sondern auch die Geschichte der Städtepartnerschaft und die des Städtepartnerschaftsvereins ausreichend Gesprächsstoff bieten, wenn sich die Besucher des Konzerts, das um 19 Uhr beginnt, im Anschluss gemeinsam mit den Interpreten im benachbarten Städtischen Museum zu einem kleinen Empfang treffen, zu dem der Vorstand des Städtepartnerschaftsvereins Seesen-Wantage unter der Leitung der 1. Vorsitzenden Renate Pilarski eingeladen hat.
Der Kartenvorverkauf für das diesjährige Partnerschaftskonzert erfolgt übrigens in der Geschäftsstelle des Seesener „Beobachter“, Lautenthaler Straße 3; Karten sind aber auch an der Abendkasse erhältlich, und zwar ebenfalls zum Preis von zehn Euro (fünf Euro für Schüler und Studenten).