Känguru der Mathematik

Freude über die Gewinner zeigten (hinten, von links:) Stefanie Foth, Tanja Hantke, Eleonore Seidig (vorne, von links) und Schulleiterin Martina Starke. Sie zeichneten die Jahrgangsbesten Vitaly Ebel, Julia Ebel, Tabea Böckem, Chiara Pelzhof, Marvin Habekost, Lilly Hintz und Justin Roman zusätzlich mit einem kleinen Present des Eltern- und Fördervereins aus.

Grundschule Am Schildberg war dabei

Auch in diesem Jahr fand wieder der Känguru-Wettbewerb statt, an dem etwas mehr als 880.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 9000 deutschen Schulen teilgenommen haben. Weltweit waren es jedoch über sechs Millionen Schülerinnen und Schüler in mehr als 50 Ländern, die ihr mathematisches Können bei diesem Multiple-Choice-Wettbewerb unter Beweis stellten.

Aus der Grundschule am Schildberg haben 52 Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse teilgenommen.
In einer Testsituation mussten sie in 75 Minuten 24 Aufgaben lösen. Für sie gab es drei Schwierigkeitsstufen, die mit je drei, vier oder fünf Punkten bewertet werden. Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden.
Hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen sind und die sich sehr gut eignen, mathematische Arbeitsweisen unterhaltsam zu trainieren.
Eine Besonderheit des Wettbewerbs besteht darin, dass er, obwohl es um Mathematik geht, bei der das Beweisen ein unverzichtbarer Bestandteil ist, ein Multiple-Choice-Wettbewerb ist. So kann der Wettbewerb selbst auch nur der erste Schritt sein. Es ist für die Teilnehmer ausgesprochen attraktiv, eine gefundene beziehungsweise erahnte Lösung nicht schriftlich exakt begründen zu müssen. Das nutzt der Wettbewerb aus, denn das macht ein Gutteil seiner Attraktivität aus.
Das Ziel des Wettbewerbs ist in allererster Linie die Popularisierung der Mathematik: es soll durch die Aufgaben Freude an mathematischem Denken und Arbeiten im sehr weiten Sinne geweckt beziehungsweise unterstützt werden.
Der Känguru-Wettbewerb wird zentral durch den Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V., mit Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin, vorbereitet und ausgewertet. Durchgeführt wird der Wettbewerb jedoch dezentral an den Schulen.
Der Wettbewerb finanziert sich selbst. Zur Deckung der Kosten für Vorbereitung, Organisation, Auswertung und Preise zahlt jeder Teilnehmer ein Startgeld von zwei Euro. Diesen Betrag hat der Elternförderverein der Grundschule Am Schildberg für die Teilnehmer übernommen.
Alle 52 teilnehmenden Schüler und Schülerinnen erhielten eine Urkunde und ein Knobelspiel. Für die deutschlandweit Besten drei gab es jeweils einen besonderen Preis, und an jeder Schule erhielt der Teilnehmer mit dem weitesten „Kängurusprung“, das heißt der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, ein T-Shirt. An der Grundschule Am Schildberg war Lilly Hintz, aus der Klasse 4a. die erfolgreichste Schülerin und bekam somit ein T-Shirt überreicht.
In dieser Woche wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs „Känguru der Mathematik 2014“ bekannt gegeben.

Jahrgangsbeste der 3. Klassen:
1. Platz Tabea Böckem 3b
2. Platz Julia Ebel 3b
3. Platz Vitaly Ebel 3b


Jahrgangsbeste der 4. Klassen:
1. Platz Lilly Hintz 4a
1. Platz Justin Roman 4b
2. Platz Marvin Habekost 4a
3. Platz Chiara Pelzhof 4b