Kalter Februar führt zu mehr Arbeitslosigkeit

Im Vergleich zumVorjahr ist die Anzahl an Arbeitslosen weiter gefallen. (Foto: Strache)

Hans-Dieter Schudeleit: „Kein Grund zur Beunruhigung“ / In Seesen 1462 Menschen (8,5 Prozent) erwerbslos

Seesen / Goslar (bo/uk). Die Arbeitslosenzahl ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Goslar im Februar deutlich gestiegen. Gegenüber dem Januar gab es 206 beziehungsweise 2,8 Prozent mehr Arbeitslose. Das sind jedoch weiterhin 407 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 9,7 Prozent. In ganz Niedersachsen sind die Arbeitslosenzahlen nur gering um 0,1-Prozentpunkte gestiegen, die Zunahme in Goslar liegt deutlich höher. Die Entwicklung entspricht allerdings dem typischen Jahresverlauf, denn im Februar werden regelmäßig die höchsten Arbeitslosenzahlen gemeldet

„Der extrem kalte Februar hat dazu geführt, dass die Arbeitslosigkeit im Harz noch einmal relativ deutlich angestiegen ist. Diese Entwicklung fällt wesentlich stärker als im Rest Niedersachsens aus. Andererseits ist es kein Grund zur Beunruhigung, im Vergleich zum Vorjahr ist die Situation immer noch deutlich günstiger und mit Beginn des Frühlings wird sich die Arbeitslosigkeit auch schnell wieder reduzieren. Offene Stellen sind zahlreich vorhanden, außerdem liegt Ostern dieses Jahr recht früh, so dass schon bald wieder mit zahlreichen Touristen zu rechnen ist“, so Hans-Dieter Schudeleit, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Goslar.
Im Bereich Seesen wurden im Februar 1462 Arbeitslose gemeldet, das entspricht einer Quote von 8,5 Prozent, das ist die niedrigste im Bezirk der Agentur für Arbeit Goslar.