Kammerkrugsänger kennen keinen Mitgliederschwund

Für die "fleißigsten" Sänger gab es Kammerkrug-Gläser.
 
Einen prall gefüllten Präsentkorb konnte Otto Brodthage jun. (Mitte) als Dankeschön für sein Engagement in Empfang nehmen.

Bornhäuser Stimmakrobaten jetzt mit 30 Aktiven / Ehrungen für gute Beteiligung an Veranstaltungen

Die Bornhäuser Kammerkrugsänger trafen sich jetzt zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Kammerkrug". Eine Rückschau und Ehrungen standen im Mittelpunkt.

Bornhausen (TW). Nach der Begrüßung durch den kommissarischen Notenwart Otto Brodthage jun. und der Verlesung des Protokolls der letzten Versammlung durch Torsten Wagner, ließ Brodthage die Veranstaltungen im abgelaufenen Berichtsjahr Revue passieren. Er bilanzierte insgesamt 42 Termine. Neben 25 Singabenden traten die Kammerkrugsänger bei Geburtstagsständchen und weiteren Veranstaltungen auf, unternahmen eine Fahrt zur Musikparade nach Braunschweig sowie eine Tagesfahrt in die Hansestadt Hamburg. Außerdem nahm man am Bosselturnier des MTV Bornhausen teil und konnte beim Firmen- und Vereinsschießen des KSV Bornhausen sogar einen Pokal gewinnen.
Die positive Mitgliederentwicklung hält nach den Worten Brodthages weiter an. So hätten im Jahr 2010 insgesamt acht neue Sänger den umfangreichen Prozess zur Aufnahme in den Bornhäuser Chor durchlaufen und sich anschließend innerhalb kürzester Zeit in die fröhlichen Reihen der Kammerkrugsänger eingefügt. Nunmehr zähle man 30 aktive Sänger.
Die Kammerkrugsänger können entgegen aller Trends aber nicht nur stetig bei den Mitgliedern zulegen, sondern warten auch gleich mit zwei Dirigenten auf. Den Sängern wurde sowohl von Ulrich Finster als auch von Heinz-Christian Bauer ein großes Lob für die fleißige Beteiligung an den Veranstaltungen ausgesprochen.
Unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen war es Otto Brodthage eine besondere Freude, die fleißigsten Sänger mit speziell bedruckten Kammerkrug-Sänger-Biergläsern zu überraschen. Den dritten Platz teilten sich Torsten Wagner und Walter Ackermann mit insgesamt je 33 Teilnahmen. Den zweiten Platz mit 35 Teilnahmen belegte Arno Sukop. Als Gewinner konnten Otto Brodthage und Manfred Hofmann ausgezeichnet werden. Einen Trostpreis für die schlechteste Beteiligung nahm Uwe Banse in Empfang. Er darf sich über einen Jahreskalender freuen, in dem alle Singabende des nächsten Jahres markiert wurden. Außerdem wurde "Hüby" für die weiteste Anreise bei jedem Singabend – er kommt aus Salzderhelden – mit einem Wertgutschein für zehn Mettbrötchen bedacht.
Und weil Ehrungen immer so schön sind, wurden abschließend nochmals alle Sänger geehrt, weil sie eben Kammerkrugsänger sind. Hier hatten sich Detlev Wunderlich und Marco König als nettes Weihnachtsgeschenk schöne schwarze Schals mit Kammerkrugsänger-Logo überlegt. Nach einer kurzen Bekleidungsanleitung durch Marco König wusste anschließend auch jeder, wie man einen Schal fachgerecht um den eigenen Hals schlingt.
Dirigent Ulrich Finster kam noch einmal schwer beladen zum Podium und überreichte dem kommissarischen Notenwart Otto Brodthage einen prall gefüllten Präsentkorb. Er dankte "der guten Seele" im Namen aller Sänger für den unermüdlichen Einsatz.
Nachdem die Versammlung offiziell beendet worden war, ging man zum gemütlichen Teil des Abends über und verbrachte bei köstlichem Gänsebraten noch einige kurzweilige Stunden.