„Keine „Ausschließeritis“

CDU-Landesfraktionschef Björn Thümler (rechts) und der CDU-Kandidat für den Wahlkreis Seesen, Hans-Peter Dreß (2. von rechts), stellten sich den Fragen der „Beobachter”-Redaktion.

CDU-Fraktionsvorsitzender Thümler im „Beobachter“-Wahl-Interview

Der Landtagswahlkampf hat seinen Höhepunkt erreicht. Überall sind die Politiker derzeit im Lande unterwegs, machen Werbung für ihre Partei und ihr Programm. Für den gestrigen Mittwoch hatte sich beim „Beobachter“ hochrangiger Besuch angekündigt. CDU-Fraktionsvorsitzender Björn Thümler war gemeinsam mit dem neuen CDU-Landtagskandidaten Hans-Peter Dreß gekommen, um über Ziele und Inhalte der christdemokratischen Politik zu sprechen. Mehr als eine Stunde nahm sich die Redaktion mit Ulrich Kiehne, Karsten Knoblich, Sylvia Gebauer, Jörg Zickfeld und Daniel Hinz Zeit, um den Fraktionschef zu interviewen. Mit dabei von Seiten der lokalen CDU war auch Noch-Landtagsabgeordneter Rudolf Götz und Stadtratsmitglied sowie Ex-Ortsbürgermeister für Rhüden, Ernst Pahl. Angesprochen auf mögliche Kolitionen in einer CDU-geführten Landesregierung erklärte Thümler, dass es keine „Ausschließeritis“ gebe, mit allen Parteien außer AfD und LINKE seien Koalitionen vorstellbar.
3.000 neue Polizeibeamte und der Breitbandausbau in der Fläche mit einem Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro sind Wahlzusagen, die die CDU in Niedersachsen gegeben hat. Darüber, über die Finanzierbarkeit, aber auch die personelle Ausgestaltung von Lehrerstellen sprach die Redaktion mit Thümler und Dreß, der als Leiter des Gymnasiums in Goslar in Sachen Schulpolitik auch aus der Praxis zu berichten wusste. „Die Unterrichtsversorgung muss 100 Prozent erreichen“, so Thümler. Lehrer sollten von Verwaltungsaufgaben befreit werden, um wieder ihren eigentlichen Beruf ausüben zu können, forderte Thümler.
Klar, dass die Redaktion auch bei lokalen Themen nachhakte, hier insbesondere zum Hochwasserschutz in Rhüden. Mehr zum Besuch der CDU-Politiker lesen Sie in einer der nächsten „Beobachter“-Ausgaben.