Kilometerlange Kraftstoffspur hält Wehren auf Trab - Verursacher ermittelt

In der Bismarckstraße in Seesen startete die Kraftstoffspur, die sich bis Rhüden zog.

Mehr als 30 Einsatzkräfte, über 20 Sack Bindemittel und eine Kraftstoffspur, die sich über eine Distanz von mehr als 10 Kilometern verteilte, so die Bilanz des Montagseinsatzes der Wehren.

Aufgrund einer Kraftstoffspur, die sich von Seesen (Bismarckstraße) über die B248, B243 Richtung Bornhausen, Rhüden bis nach Bornum im Ambergau zog, wurden am Montagmorgen, die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Seesen, Bornhausen, Rhüden und Bornum zu einer technischen Hilfeleistung von der Leitstelle Goslar alarmiert. Mehr als 30 Kräfte waren im Einsatz um die Spuren zu beseitigen.
Der Kraftstoff wurde von den Einsatzkräften mit Bindemittel ab gestreut und gebunden. Zeitweise mussten dafür die Fahrbahnen für den Verkehr einseitig gesperrt werden. An mehreren Stellen wurde gleichzeitig an der Beseitigung gearbeitet. Die eingesetzten Kräfte, unter anderem der Feuerwehren und des Baubetriebshofes, sorgten wieder für freie Fahrt. Allein in Seesen, nahm die Kehrmaschine anschließend, den in 10 Säcken Bindemittel gebunden Kraftstoff, auf. Laut Auskunft der Seesener Polizei zog sich die Kraftstoffspur bis zur Wilhelmshütte in Bornum. Wie die Bockenemer Polizei berichtete, konnte sie einen Verursacher ermitteln, der mit seinem Pkw von Seesen, eine Werkstatt in Bornum, ansteuerte.