Kinderfreundliche Verweilzone einrichten

Nach der Sanierung der Poststraße richten sich bald schon die Blicke auf die Umgestaltung der Jacobsonstraße. Anwohner sollen in die Planungen mit einbezogen werden.

Ausbau der Jacobsonstraße und mögliche Anschlussprojekte beschäftigen die Sozialdemokraten

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Seesen traf sich am vergangenen Montag im Sitzungszimmer des Seesener Rathauses. Im Rahmen der Vorbereitung der anstehenden Sitzung des Verwaltungsausschusses wurde die dazugehörige Tagesordnung abgearbeitet.

Trotz einer angeblichen „Weichenstellung“ wurden alle bevorstehenden Planungen und Ideen zur Modernisierung der Jacobsonstraße inhaltlich durchleuchtet.
Nach Abschluss der Baumaßnahmen an der Poststraße soll bekanntlich in einem nächsten Schritt die Sanierung der Jacobsonstraße in Angriff genommen werden.
„Hierbei sollte nochmals zum Ausdruck gebracht werden, dass im Rahmen der Innenstadtsanierung Schritt für Schritt vorgegangen werde. Neue Arbeiten werden erst nach Abschluss des Projektes Poststraße in Angriff genommen. Wir sollten hierbei unbedingt beachten, dass gerade die aktuelle Situation mit dem Baustellenbetrieb in der Poststraße, einem gesperrten Parkhaus sowie eine nicht ganz transparente Parkplatzsituation auf dem neuen Areal der Nord/LB die Bürgerinnen und Bürger schon jetzt in nicht unerheblicher Weise behindert und in Teilen sicherlich auch stört und verärgern“, so der Fraktionsvorsitzende Michael Conzen.
„Bei den bevorstehenden Planungen für die Jacobsonstraße wollen wir weiterhin unsere Überlegungen hinsichtlich der Einrichtung einer kinderfreundlichen, kindgerechten Verweilzone einbringen.
Zur immer wieder gern generierten Thematik Fußgängerzone wird die enge Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner und insbesondere aller örtlichen Gewerbetreibenden zwingend notwendig sein. Eine solche Entscheidung wollen wir gut beraten und mit den Bürger­innen und Bürgern eng abgestimmt wissen“, so Conzen weiter.
Spätestens nach Abschluss der Maßnahme an der Jacobsonstraße empfiehlt es sich aus Sicht der Genossinnen und Genossen einen Kassensturz vorzunehmen, um dann, nach Sichtung der noch vorhandenen, finanziellen Möglichkeiten die noch realisierbaren nächsten „Juckepunkte“ herauszuarbeiten und festzulegen.