King Seppy’s Flokatis rockten die KFOR im Kosovo

Ein wenig Abstand zum Alltag bekommen und für einen kurzweiligen Moment abzuschalten tat allen sichtlich gut.

Vier Stunden lang hämmerten Songs von Highway to hell bis Atemlos aus den Lautprecherboxen - Mehr als 600 KFOR-Angehörige waren begeistert.

Wie bereits berichtet traten die Jungs von „King Seppy’s Flokatis“ im Mai die Reise nach Prizren im Kosovo an, um die dort stationierte Truppe der Bundeswehr/KFOR beim Kontingentfest ein wenig feiern zu lassen. Die ganze Organisation im Vorfeld verlief etwas holprig, so dass der Auftritt zwei Tage vorher fast gescheitert wäre, aber dann letztendlich doch stattfinden konnte.
Auch bei der Einreise nach Pristina von Zürich aus gab es Probleme, so dass die Band beinahe wieder zurückreisen musste, da sich die Einreisebestimmung erst vier Wochen zuvor geändert hatten, dieses uns jedoch noch nicht bekannt war. Doch auch diese Hürde konnten die King Seppy`s meistern.

In Pristina angekommen, stand Hauptmann Simmelbauer zum herzlichen Empfang und Abholung bereit und vermittelte auf dem Weg zum Camp die ersten Eindrücke über den Kosovo, die etwas bedrückend waren. „Erst danach wurde uns klar welche Aufbauhilfe dort noch geleistet werden muss“, erklärte Tobi Euler gegenüber dem „Beobachter“.

Auch im Camp wurde die Band herzlich aufgenommen und die Vorfreude auf das Konzert war allgegenwärtig. In den Leerzeiten zwischen Aufbau und Auftritt nutze die Band die Zeit um etwas Sport zu treiben oder sich die Gegend rund um Prizren anzuschauen.

Dann kam der eigentlich Grund der Reise, Samstagabend Showtime, knapp 600 Soldaten und Soldatinnen versammelten sich auf dem für das Fest angelegte Areal um ein wenig Abstand zum Alltag zu nehmen.Und das konnten sie, denn King Seppy’s Flokatis heizten der Truppe ordentlich ein und brachten einen Song nach dem Anderen und mit dem Hit der Hit’s „Atemlos“ von Helene Fischer, der erst am Freitagnacht von der Band eingeprobt wurde, gab es kein Halten mehr, es wurde das Tanzbein geschwungen und lautstark mitgesungen.
Die Veranstaltung ging bis 23.30 Uhr und anschließend musste das gesamte Equipment abgebaut und erneut verstaut werden, da die Band schon früh die Rückreise antreten musste. „Eines steht fest, es war ein unvergessliches Erlebnis was der Band viele neue Eindrücke vermittelt hat und man stolz darauf ist, diesen besonderen Auslandsauftritt spielen zu dürfen“ resümierte Tobias Euler.