Kipper auf Abwegen

Der Schaden am Baustellenfahrzeug – rechts davon die verlorene Ladung – nach der unfreiwilligen „Geländefahrt“ hielt sich in Grenzen.

Unfall auf A 7-Baustelle endet glimpflich

Ausnahmsweise einmal nicht auf der A 7 zwischen Seesen und Rhüden, sondern wenige Meter von der Fahrbahn entfernt kam es am Dienstagvormittag zu einem kuriosen Unfall, der im Zusammenhang mit dem derzeit laufenden Autobahnausbau steht.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Der Fahrer eines Baustellenfahrzeuges hatte noch Glück im Unglück, als es für ihn recht unsanft bergab ging. Mit einem tonnenschweren sogenannten Knickgelenk-Muldenkipper, beladen mit Abbruchmaterial von der Baustelle, war der 37-Jährige aus Großwechsungen unterwegs und wollte eine provisorische Rampe hinunterfahren. Nicht zuletzt aufgrund der geringen Fahrbahnbreite hielt die seitliche Begrenzung dem Gewicht wohl nicht stand und gab nach. Die Folge: Das Fahrzeug rutsche seitlich ab, überschlug sich, verlor dabei seine Ladung und kam drei Meter tiefer zum Stehen. Da der Sturz durch das weiche Rampenmaterial abgefedert wurde, hielt sich der Schaden am ohnehin robusten Fahrzeug in Grenzen.
Einmal abgesehen von dem Schrecken, der dem Fahrer in die Glieder gefahren sein dürfte, blieb er wohl unverletzt. Vorsichtshalber brachte ihn ein herbeigerufener Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in die Asklepios Kliniken Schildautal. Eingeschaltet wurde die Untere Wasserbehörde des Landkreises, da Dieselkraftstoff ausgelaufen war.