Kirchberger Jugendfeuerwehr blickt auf 2011 zurück

Die angesetzten Wahlen verliefen ohne Probleme. Foto: Nitz

Langjährige Betreuerin Nicole Hausmann wird mit viel Lob verabschiedet

Als letzte der Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet zogen wie immer die Kirchberger Bilanz des abgelaufenen Dienstjahres, eingeläutet zunächst am frühen Sonnabendabend von den Mitgliedern der Kirchberger Jugendfeuerwehr. Nicole Hausmann und Patrick Lüs, das Betreuerteam der Jugendlichen, begrüßten zahlreiche Vertreter des Feuerlöschwesens der Stadt und des Kirchberger Kommandos sowie Ortsbürgermeister Roland Meyer.
Jugendsprecher Julian Henze verlas das Protokoll der Sitzung des Vorjahres, es wurde ohne Einwände genehmigt. Den Bericht über sämtliche Aktivitäten der Gruppe im vergangenen Jahr gab sodann Patrick Lüs. Von den sechs Jungen und drei Mädchen wurden 80 Ausbildungsstunden abgeleistet. Gemeinsam mit den Partnern aus Münchehof hatte man erfolgreich an den Kreiswettkämpfen teilgenommen. Zustimmung bei der Einwohnerschaft hatte die „Aktion sauberes Dorf“ gefunden und begeistert aufgenommen worden war das neue Projekt „Dienstsport“.
Ortsbrandmeister Markus Schridde zeigte sich sehr zufrieden mit der Arbeit des Nachwuchses und dankte ihm und den Betreuern für die intensive Arbeit. Bei den sich anschließenden Wahlen sprach sich die Gruppe einstimmig für Daniel Lüders als neuen Jugendwart aus. Ihm zur Seite wird Patrick Lüs als Stellvertreter wirken. Die langjährige Betreuerin, Hauptfeuerwehrfrau Nicole Hausmann, wurde mit viel Lob für ihren Einsatz verabschiedet.
Julian Henze übt weiterhin die Funktion des Jugendsprechers aus, zu seinem Stellvertreter wurde Niklas Scholleck gewählt. In der Vorschau auf das begonnene Dienstjahr wurden unter anderem ein Orientierungslauf, das Landeszeltlager und der Besuch eines Kletterparks angesprochen.
Für die eifrigste Dienstbeteiligung erhielt Julian Henze ein Präsent überreicht. Kirchbergs neuer Ortsbürgermeister Roland Meyer bewunderte in seinem Grußwort als „geborener Großstädter“ das Verantwortungsbewusstsein und die Ernsthaftigkeit der jungen Wehr und meinte, der Ortsrat und Kirchberg insgesamt könnten mit Recht stolz darauf sein. Kreisfeuerwehrjugendwart Stefan Bettner und Stadtjugendwart Michael Müller dankten den Betreuern für das gezeigte Engagement und baten die Jugendlichen, selbst Werbung für den Dienst zu machen, um die personellen Lücken wieder zu schließen.
Aus Münchehof waren Clemens und Sandor Nutsch erschienen. Sie bestätigten erneut die gute Stimmung zwischen beiden Gruppen.
Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke sprach den demographischen Wandel als Ursache für leichte Nachwuchssorgen an. Doch sei man mit der neugegründeten Kinderfeuerwehr auf einem guten Weg zur Abhilfe. Er wünschte „ seinen“ Jüngsten schließlich ein gesundes,unfallfreies Jahr.