Kleine Künstler stellen im Museum aus

Der Königsthron wurde geschaffen von Linh Mai (1b) sowie Clara und Sophia Homann (2b).

Grundschule an der Jahnstraße präsentiert Werke / Musikalische Eröffnung

Zum zweiten Mal wurde im Städtischen Museum eine Kunstausstellung der besonderen Art eröffnet. Die Künstler, die hier auf beiden Ebenen im einst herzöglichen Jagdschloss ihre Bilder, Objekte, aber auch Spielsachen ausstellen, sind Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Jahnstraße. Im Kunst- und Werkunterricht, aber auch im Rahmen der Ganztangsangebote entstehen jedes Schuljahr viele tolle und interessante Werke.

Diese werden meist in den Räumen der Schule ausgestellt, können aber außerhalb der Grundschule nicht gesehen und entsprechend auch nicht wahrgenommen werden. Wie Jana Beyer, Lehrerin an der Grundschule an der Jahnstraße und verantwortlich für dieses Kunstprojekt, während der Vernissage erklärte, haben die Fachlehrer der Schule die schönsten Werke der Kinder im vergangenen Schuljahr gesammelt. Diese sind in dieser und in der kommenden Woche noch im Museum zu sehen und zeigen einen kleinen Ausschnitt von dem, was so alles im Kunst- und Werkunterricht an der Jahnstraße geleistet wird; sie zeigen aber auch die Vielfalt: Collagen, verschiedene Formen des grafischen Gestaltens, umgestaltete Kunstwerke, Objektkunst, Malerfahrungen im Bereich des Farbkreises, um nur einige wenige Aspekte zu nennen.
Jana Beyer bedankte sich während der Vernissage, zu der neben den Schülern, Lehrer und Eltern auch einige Kunstbeflissene aus der Sehusastadt gekommen waren, bei Museumsleiter Friedrich Orend dafür, „dass wir diese Kunstwerke in diesem tollen Museum ausstellen dürfen.“
Außerdem galt ihr Dank in erster Linie natürlich den Künstlerinnen und Künstlern selbst. „Ohne Euch wäre diese Ausstellung ja gar nicht erst möglich“, konstatierte Beyer treffend. Aber auch Marianne Wadsack vom Museum und den Lehrkräften Britta Starke, Martina Heintorf und Bärbel Kolle galt ein besonderer Dank für die Umsetzung und Mithilfe.
Bevor es eine Stärkung bei Keksen und Apfelschorle gab es eine musikalische Eröffnung am Steinway-Flügel mit Musiklehrer Dr. Peter Gansen, der zunächst allein (Song von Frank Zappa) und danach gemeinsam mit Caroline Prange aus der 4b (Slawischer Tanz von Antonin Dvorak) auf dem Flügel intonierte.
Mit dem Goethe-Zitat „Bilde, Künstler, rede nicht!“ schloss Jana Beyer schlussendlich die kurzweilige Vernissage. Im Anschluss nahmen sich die Besucher die Zeit, um die verschiedenen Objekte in Augenschein zu nehmen – und die können sich in der Tat sehen lassen.