Krankenpfegeschüler leiten Station

Die Schülerinnen und Schüler vom Kurs 2014/17 führten das Projekt „Schüler leiten eine Station“mit Erfolg durch. (Foto: Asklepios)

Vier spannende und fordernde Wochen auf der Station 54 / Als Team zusammengearbeitet

Vier Wochen lang waren die Auszubildenden des Kurses 14/17 der Asklepios Krankenpflegeschule ganz allein für die Station 54, Neurologie der Asklepios Kliniken Schildautal zuständig.

Das Resümee und die Erfahrungen fielen positiv - und hilfreich für das bevorstehende Examen aus. Im Drei-Schicht-System deckten die Schüler alle Aufgabenbereiche ab, die normalerweise von examiniertem Pflegepersonal übernommen werden. Um den Stations-Alltag so praxisnah wie möglich zu gestalten übernahmen zwei Schüler die Position der Stationsleitung und des Stellvertreters. Insbesondere mit der Übernahme dieses Führungsbereiches gingen die Schüler gleichzeitig eine große Verantwortung ein. Auch die Aufgaben der Praxisanleiter wurden drei Schülern übertragen um den „Ausbildungsbetrieb“ aufrecht zu erhalten. Schüler des Kurses 16/19 wurden entsprechend ihrem Ausbildungsstand angeleitet. Die examinierten Pflegekräfte der Station 54 und auch die Lehrkräfte der Krankenpflegeschule hielten sich während des gesamten Zeitraums bewusst im Hintergrund, standen aber unterstützend zur Seite wenn es nötig war.

Zu den alltäglichen Aufgaben gehörte unter anderem die grundpflegerische Versorgung der Patienten und die Zusammenarbeit mit anderen medizinischen – sowie therapeutischen Berufsgruppen. Auch die Ausarbeitung der ärztlichen Visite übernahmen die Schüler. Das Schülerprojekt schaffte Sicherheit in der Durchführung von pflegerischen Aufgaben und förderte das selbständige Arbeiten auf der Station. Der Kurs 14/17 rückte durch das Projekt „Schüler leiten eine Station“ als Team enger zusammen und hat dadurch selbst erfahren können, wie wichtig die Zusammenarbeit als „gut funktionierendes Team“ ist. Für die Schüler des Projektes waren es vier spannende, aber auch fordernde Wochen auf der Station 54. Im Juli 2017 werden die Schüler dieses Kurses ihr Examen ablegen. Ihren Dank richteten sie nicht nur an die „Betreuer“ des Projektes sondern auch an die Patienten und deren Angehörige, die dem Projekt offen gegenüber standen und positives Feedback gaben.