Kreis wehrt sich gegen Blockadevorwurf

Die Nette nördlich von Rhüden: Der Bereich des ehemaligen Bahndammes ist besonders geschützt. Um das hier bestehende Fällverbot aufzuheben, wäre die Erteilung einer naturschutzrechtlichen Befreiung unter Beteiligung der anerkannten Naturschutzverbände erforderlich, stellt der Landkreis klar.

Reaktion auf Mitteilung des Kreistagsabgeordneten Rudolf Götz (CDU) zu Hochwasserschutzmaßnahmen

Die jüngsten Äußerungen und Forderungen des Seesener CDU-Kreistagsabgeordneten Rudolf Götz („Bürokratie hemmt Hochwasserschutz“, Seesener „Beobachter“ vom 10. Oktober 2017) haben den Landkreis Goslar jetzt zu einer Stellungnahme bezüglich der Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich Rhüden/Bornhausen veranlasst. Götz hatte eine tendenziöse Anfrage an den Landrat gestellt, um beispielsweise in Erfahrung zu bringen, ob ein Fällverbot von Bäumen in Schutzgebieten einer Regulierung entgegenstehe; ob die Ausräumung der Bachläufe durch komplizierte, zeitlich aufwendige Verfahren 2017/2018 verhindert werde; ob das Schutzziel Verhinderung von Schäden an Hab und Gut weiterhin den Belangen des Naturschutzes untergeordnet werde und ob Verwaltungshandeln beim Landkreis Goslar zu einer Blockade von schnellen Lösungen führe.

Punkt 1: „Grundsätzlich ist zunächst festzuhalten, dass die Beseitigung von Abflusshindernissen, wie beispielsweise umgestürzte Bäume oder zusätzliches Geröll als Folge der Starkregenereignisse, Bestandteil von Unterhaltungsmaßnahmen sind, um den ordnungsgemäßen Wasserabfluss wieder herzustellen“, stellte der Sprecher des Landkreises, Maximilian Strache, klar. Entsprechende Abstimmungen seien zwischen dem zuständigen Unterhaltungsverband und der Unteren Wasserbehörde umgehend und einvernehmlich erfolgt.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters" vom 17. Oktober 2017.