Kritik an Götz-Nachfolgerin

Seit 2003 war Rudolf Götz Landesbeauftragter für Spätaussiedler und Heimatvertriebene. Seine Nachfolgerin ist Doris Schröder-Köpf.

Björn Thümler: „Fragwürdiges Zeichen!“

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, hat sich beim bisherigen Landesbeauftragten für Spätaussiedler und Heimatvertriebene, dem CDU-Landtagsabgeordneten Rudolf Götz (Seesen-Engelade), für dessen Tätigkeit bedankt. „Seit 2003 hat sich Rudolf Götz als ehrenamtlicher Repräsentant und Fürsprecher für die Belange der Spätaussiedler und Vertriebenen engagiert. Rudolf Götz trug mit der Organisation verschiedener Veranstaltungen und seinem Engagement mit dazu bei, dass Niedersachsen zur neuen Heimat für viele Spätaussiedler wurde. Durch seine Kontaktpflege zu den deutschen Minderheiten in Polen aber auch zu den Landsmannschaften hat Rudolf Götz an dem offenen Dialog dieser Gruppen mit der deutschen und polnischen Gesellschaft mitgewirkt.“
Kritik übte Thümler an der Übertragung dieser Aufgabe an die neue Integrationsbeauftragte Schröder-Köpf. „Ich halte es für ein fragwürdiges Zeichen, wenn die Stelle des Spätaussiedlerbeauftragten mir nichts, dir nichts abgewickelt wird und im Zuständigkeiten-Chaos von Frau Schröder-Köpf verschwindet. Schon jetzt steht hinter den tatsächlichen Wirkungsmöglichkeiten Schröder-Köpfs als Integrationsbeauftragte ein dickes Fragezeichen. Dass den unterschiedlichen Belangen der Spätaussiedler und Vertriebenen durch die nicht zu erklärende Aufgabenübernahme durch die Integrationsbeauftragte künftig mehr Gehör geschenkt wird, kann man getrost bezweifeln.“