Kulturforum beschert 14 Glanzlichter

Andreas Rebers.
 
Von „Prisma“ ausgezeichnet: BASTA.

Kleinkunstfeuerwerk vom 7. September 2012 bis 28. April 2013 / Karten sichern / Von LaLeLu bis Lage

Gerd Jung, Seesen

25 Lenze hat das Kulturforum auf dem Buckel – und zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen. Im Gegenteil: Walter Kien & Co. sind putzmunter, haben seit zweieinhalb Jahrzehnten in der Kleinkunstszene einen vorzüglichen Ruf als Veranstalter und blicken schon jetzt auf eine überaus er­folg­reiche, von vielen ausverkauften Vorstellungen geprägte Saison 2011/2012 zurück. Zwei Highlights stehen noch ins Haus: Am 13. Mai entert „Frau Jahnke“ mit weiblichem „Anhang“ die Bühne des Seesener Musentempels, und am 14. Juni wird mit dem Gastspiel von Götz Alsmann der 25. „Geburtstag“ gebührend gefeiert. Schlechte Nachrichten dazu: Es gibt keine Karten mehr.
Während die laufende Saison also in den letzten Zügen liegt, ist die ins Haus stehende bereits in trockenen Tüchern. Ein Blick auf die frisch gedruckten Eintrittskarten macht deutlich, dass die „Macher“ im Kulturforum ein wahres Kleinkunstfeuerwerk abbrennen werden: 14 Glanzlichter stehen auf dem Programm, und wer sich in Sachen Vorverkauf nicht sputet, wird schlechte Karten haben, denn: Bei den engagierten Künstlerinnen und Künstlern handelt es sich sich samt und sonders um Hochkaräter – da werden die Tickets weggehen wie geschnitten Brot. Wetten, dass?!
Und darauf können sich die Vorstädter freuen:
• LaLeLu & Viva Voce – a cappella (7. September, 20 Uhr, Doppelkonzert zum Saisonauftakt): Die beiden Formationen gehören zu den gefragtesten A-cappella-Gruppen in Deutschland.
• Axel Hacke & Giovanni di Lorenzo (27. September, 20 Uhr): „Zeit“-Chefredakteur di Lorenzo und „SZ“-Kolumnist Axel Hacke verraten, was man nicht in ihrem Buch „Wofür stehst du?“ findet – etwa, wer der bessere Verschwörungstheoretiker ist, warum alle witzigen Zitate Woody Allen zugeschrieben und immer mehr Menschen depressiv werden.
• Max Uthoff (5. Oktober, 20 Uhr): Hereinspaziert, meine Damen und Herren, in das Panoptikum des alltäglichen Wahnsinns. Max Uthoff gibt sich die Ehre als Reiseführer durch ein Land, in dem sich jeder Zehnte nach einem starken Führer sehnt. Und das trotz Roland Pofalla.
• Willy Astor (7. November, 20 Uhr,): Gottseidank, da ist er wieder, der Oral-Apostel. Der komödiantische Fixstern des Südens ist auch in seinem Neuen Programm wieder voll der Wortspielglänzer und spielt Lieder, so schön wie der Reinhard Mey.
• Rainhard Fendrich (9. November, 20 Uhr): Nach dem sensationellen Erfolg von „Lieder zum Anfassen“ begeistert Fendrich jetzt mit seinem brandaktuellen, neuen Programm „Meine Zeit“.
• BASTA – a cappella (15. November, 20 Uhr): Alle fünf Jahre verleiht „Prisma“ an Persönlichkeiten, die die Medienlandschaft mit Charisma, Leistungen und Ideen positiv beeinflusst, wenn nicht verändert haben, den Prix Médial. Am 16. April ging die Auszeichnung an Barbara Schöneberger und BASTA. „Die Jungs“, heißt es in der Laudatio, „sind ein großartiges Beispiel dafür, wie viel Musikalität und Witz sich aus der deutschen Sprache schöpfen lassen.“
• Pigor & Eichhorn (1. Dezember, 20 Uhr, Doppelkonzert zum Saisonauftakt): Pigor & Eichhorn sind wahrscheinlich die musikalischsten unter den Kabaretti­s­ten und die kabarettistischsten unter den Chansonniers.
• Die Pawlowskis forte (11. Januar, 20 Uhr): Der Taten sind genug gewechselt, lasst uns Worte sehen. Unter diesem Motto versprechen die Pawlowskis forte eine große Abschieds-Show aus Liedern, Szenen und Texten.
• Florian Schroeder & Volkmar Staub (26. Januar, 20 Uhr): Der kabarettistische Jahresrückblick – schräge Szenen, Parodien, Lieder und Gedichte.
•Andreas Rebers (21. Februar, 20 Uhr): Ein Programm mit neuen Tönen und alten Freunden. Unsachlich, einseitig und .... ohne Gefangene.
• Jochen Malmsheimer (1. März, 20 Uhr): Malmsheimer wurde unter diesem Namen an nur einem Tag im Juli 1961 und in Essen geboren; dies zudem als erstes in einer lockeren Folge ähnlicher Kinder. Die Mutter war Lehrerin, der Vater zweiunddreißig. – Man sollte ihn kennenlernen...
• Klaus Lage (13. März, 20 Uhr): In seiner Solo-Tournee singt Klaus Lage bekannte und neue Lieder. Er nutzt die Freiheit des Soloartisten für spontane Einlagen, er erzählt von seinen Erfahrungen und Erlebnissen und zeigt sich dabei auch von seiner bislang verborgenen komödiantischen Seite.
• Mathias Richling (19. April, 20 Uhr): Richling, der von vielen Kritikern als der beste Parodist der deutschen Kabarett-Szene gefeiert wird, bringt seine jüngsten Beobachtungen wie immer in literarisch anspruchsvolle Form. Niemand aus Politik und Show bleibt verschont.
• Thomas Freitag (28. April, 20 Uhr): In einem rasanten und aktuellen politischen Programm lässt der Kabarettist die Überväter unserer Kultur und ihre kleinen Enkel auferstehen.


Kartenvorverkaufsstellen: „Beobachter“, Telefon (05381) 93650, Buchhandlung Isabella Beier Seesen, Telefon (05381) 70822 – Bad Gandersheim: Volksbank e.G., Moritzstraße 27-29, Telefon (05382) 91770 – Telefonischer Kartenservice: (05381) 3967 oder 5817. Online: www.kulturforum-seesen.de