Kurioser Auffahrunfall auf Autobahn 7: Verletzter Fahrer fährt weiter.

Der Fahrer des Wohnmobils wird auf der Autobahn versorgt und anschließend ins Krankenhaus verbracht. Warum er verletzt rund zwei Kilometer weiterfuhr, blieb im Dunkeln.

Auf der Autobahn A7 ist es am Samstagabend zu einem kuriosen Auffahrunfall gekommen. Die Autobahn musste in Richtung Hannover für rund 30 Minuten voll - und für eine weitere Stunde einspurig gesperrt werden. Über 30 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren aus Bornhausen und Seesen waren im Einsatz.

Seesen - Am Samstagabend kommt es gegen 20.40 Uhr auf der BAB7 in Fahrtrichtung Nord kurz nach der Raststätte Harz zu einem Unfall. Zwischen den Anschlussstellen Seesen und Rhüden fuhr ein Pkw-Fahrer mit seinem Opel auf ein Peugeot Boxer Reisemobil auf. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrer leicht verletzt. „Die aufgefahrene Person erlitt einen Schock, der Fahrer des Reisemobils fuhr verletzt erst mal weiter, bevor er auf dem Standstreifen anhielt.“, erklärte Ortsbrandmeister Klaus Kiehne gegenüber der Zeitung. Alarmiert wurden die Wehren aus Bornhausen und Seesen zu einem Pkw-Brand auf der Autobahn. An der Einsatzstelle angekommen, finden sie ein beschädigtes Unfallfahrzeug vor, vom einem zweiten Unfallteilnehmer keine Spur. Die Bornhäuser Einsatzkräfte fahren rund zwei Kilometer weiter, bevor sie kurz vor der Ausfahrt Rhüden ein weiteres beschädigtes Fahrzeug mit Warnblickanlage auf den Standstreifen finden. Der Fahrer hat eine blutende Kopfverletzung. Warum der Fahrer weitergefahren ist, blieb im Dunkeln. Nach der Erstversorgung vor Ort kam der Fahrer zur weiteren Behandlung in die Asklepios Kliniken Seesen. Der Verkehr staute sich für die Dauer der Rettungs- und Reinigungsarbeiten bis zur Anschlussstelle Seesen. Zur Unfallursache und Schadenshöhe liegen noch keine näheren Informationen vor.