Kuriositätenmuseum in Augenschein genommen

Liebevoll erklärt der Betreiber den Gästen seine „Schätze“. (Foto: Sander)

MTV-Herzsportler unternahmen Ausflug nach Güntersberge imUnterharz

Seesen (hs). Wenn man den Harz in seiner gesamten Länge durchfährt, ganz gleich, ob entlang des kleinen Flüsschens Selke, mit der nostalgischen Schmalspurbahn „Selketalbahn„ oder – wie die MTV-Herzsportler es getan haben- mit dem Omnibus auf der Harzhochstraße B 242 von Seesen über Braunlage in Richtung Lutherstadt Eisleben, der Weg führt zwangsläufig durch das Städtchen Güntersberge im Unterharz. Doch war diese mit etwa 870 Einwohnern kleinste Harzstadt des Landes Sachsen-Anhalt nicht das eigentliche Ziel der wissbegierigen Herzsportler, ihrer Partner und ihrer Gäste, sondern das in diesem Ort befindliche Mausefallen- und Kuriositätenmuseum.
Seit nunmehr 15 Jahren kann man in diesem kleinen Privatmuseum, das vollgestopft ist mit Hunderten von Ausstellungsstücken aus mehr als zwei Jahrhunderten, Kuriositäten jeglicher Art, alten und seltenen Küchengeräten und eben einer Vielzahl von unterschiedlich konstruierten Mausefallen, diese Raritäten bestaunen. Liebevoll wurde ein Teil der Exponate vom Betreiber des Museums in lockerer Weise erklärt; erklärt wurde auch, dass der heute noch gebrauchte Ausdruck: „Da beißt die Maus keinen Faden ab“ mit der Technik eben einer solchen Falle seinen Ursprung hat. Und was an sonstigen Ausstellungsstücken sonst noch vorhanden ist, die in dem kleinen, mehr als 300 Jahren alten Haus keinen Platz mehr gefunden haben, kann unter der Remise besichtigt werden.
Nachdem sich die Herzsportler im angegliederten Museums-Café bei Kaffee und Kuchen einigermaßen gestärkt hatten, ging es über den Hochharz wieder zurück nach Hause. Schade nur, dass es unterwegs so sehr diesig war und dieses Wetter nur wenige Blicke auf die Landschaft ermöglichte, mit Ausnahme auf noch einige Schneereste am Wegesrand.